Oracle Lighting: Zubehörhersteller eliminiert Scheinwerferglas

Oracle Lighting(öffnet im neuen Fenster) hat die nach eigenen Angaben ersten linsenlosen LED-Scheinwerfer(öffnet im neuen Fenster) für den Automobilbereich vorgestellt. Das Unternehmen eliminiert damit ein Bauteil, das seit Jahrzehnten zum Standard bei der Fahrzeugbeleuchtung gehört – das Scheinwerferglas. Durch den Wegfall sollen auch Probleme wie beschlagene, vergilbte oder rissige Scheinwerfergläser der Vergangenheit angehören.
Die Scheinwerfer setzen auf modulare Bi-LED-Emitter-Pods mit Schutzart IP68(öffnet im neuen Fenster) . Die Pods sind für Temperaturschwankungen ausgelegt und sollen unter verschiedensten Straßen- und Wetterbedingungen funktionieren. Wenn die LED-Komponenten ersetzt werden müssen, können sie einzeln ausgetauscht werden, ohne dass die gesamte Scheinwerfereinheit erneuert werden muss.
Die Gehäuseeinheiten lassen sich in der Fahrzeugfarbe lackieren. Das Design verzichtet komplett auf ein Scheinwerferglas.
Zunächst nur für ausgewählte Modelle
Zum Marktstart sind die glaslosen Scheinwerfer ausschließlich mit Toyota Tacoma der dritten Generation (Baujahre 2016 bis 2023) kompatibel. Oracle Lighting hat angekündigt, die Kompatibilität auf weitere Fahrzeugmodelle auszuweiten. Als nächste Kandidaten nennt das Unternehmen den Toyota 4Runner und den Ford F-150.
Welche Modelljahre oder Ausstattungsvarianten unterstützt werden, hat das Unternehmen nicht spezifiziert. Weitere Fahrzeugmodelle könnten folgen, konkrete Zeitpläne oder Modellnamen wurden jedoch nicht erwähnt.
Oracle plant, die ersten Einheiten Anfang 2026 auszuliefern. Der Verkaufspreis soll zwischen 800 und 900 Dollar pro Set liegen. Ob auch andere Hersteller ähnliche Konzepte verfolgen, ist aktuell nicht bekannt.



