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Der Streit um Android soll für den Tod der GPL verantwortlich sein.
Der Streit um Android soll für den Tod der GPL verantwortlich sein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nur die Cloud soll die Software-Industrie retten können

Hurst macht keinerlei Unterschied zwischen einer API und dem eigentlichen Code eines Projektes, also etwa dem Linux-Kernel. Kaum ein Programmierer hielt es vor dem Prozess für möglich, dass die Reimplementierung von APIs überhaupt verboten sein könnte. Nach dem Urteil also zu behaupten, dass der urheberrechtliche Schutz jeglichen Codes gefährdet sei, ist nicht nur falsch, sondern bewusst irreführend. Über diese Tatsache wurde schlicht nicht entschieden.

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Denn in dem Urteil wird nicht verneint, dass Urheberrechte auf Code geltend gemacht werden könnten - lediglich die Verwendung der APIs war umstritten. Der oberste Gerichtshof der USA hatte entschieden, dass die Struktur der Oracle-API einem urheberrechtlichen Schutz unterliegt, Google aber keine Patente verletzt hat. Die Jury entschied jetzt, dass diese Verwendung im Rahmen der Fair-Use-Bestimmungen erlaubt ist.

Ist die Jury schuld an weniger Privatsphäre?

Doch Hurst ist trotzdem überzeugt, dass der Schutz von Software nur noch mit einem Mittel erreicht werden kann: Mit dem Schritt in die Cloud. Denn hier, so Hurst, würden Dienstleistungen angeboten und nicht die Software selbst. Für die Verbraucher wiederum seien mit diesem Schritt weniger Privatsphäre und weniger Kontrolle über ihre Daten verbunden. Die Jury in dem Verfahren soll also dafür verantwortlich sein, dass Menschen künftig weniger Privatsphäre haben, weil eine Entscheidung über APIs in den Augen einer Anwältin den urheberrechtlichen Schutz von Software in Frage stellt, obwohl über diese Frage gar nicht entschieden wurde? Eine abenteuerliche These.

Zum Abschluss ihres bei Arstechnica stark kommentierten Beitrages versuchte sie, der Community eine Brücke zu bauen und schrieb: "Freie Dinge von Google bedeuten nicht "frei" in der Art, wie Richard Stallman es vorgesehen hat." Unwahrscheinlich, dass ihr das gelingt.

 Oracle-Anwältin nach Niederlage: "Google hat die GPL getötet"

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TheUnichi 30. Mai 2016

Und dann erklär mir noch mal, warum das Editieren der reamlist keine Modifikation am...

martinr 30. Mai 2016

Es geht hier nicht um (ausführbaren) Code, sondern allein um eine Schnittstelle (eine...

Bautz 30. Mai 2016

Alle die OS wollen, nutzen keine GPL. Die nehmen freiere Lizenzen wie die WTFPL. Die GPL...

Bautz 30. Mai 2016

Extra 3: Irgendein Hillbillie: "Ich dachte immer die Deutschen Autos wären zu sauber...

Bautz 30. Mai 2016

Gleiches hier. Bis Oracle 10 gab es einen Fehler, bei dem ein "AND 1=1" das Ergebnis...



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