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Optoelektronik:
Schneller rechnen mit Nanodrähten

Die Elektronik der Zukunft soll dank Lichtsignalen blitzschnell werden. Winzige Nanodrähte könnten integrierte optoelektronische Komponenten und damit stromsparende, sehr schnelle Chips möglich machen.
/ Dirk Eidemüller
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Doktorand Christian T. Plass betrachtet eine Probe, die mit dem Ionenbeschleuniger hergestellt wurde. (Bild: Jens Meyer/Universität Jena)
Doktorand Christian T. Plass betrachtet eine Probe, die mit dem Ionenbeschleuniger hergestellt wurde. Bild: Jens Meyer/Universität Jena

Nanodrähte zählen zu den spannendsten Kandidaten für neuartige Elektronik, genau genommen für Optoelektronik. Denn herkömmliche elektronische Bauteile geraten langsam an physikalische Grenzen. Künftig sollen Lichtsignale deshalb nicht nur für die Langstreckenübertragung von Daten sorgen – wie bereits über die Glasfaserkabel im globalen Internet.

Lichtpulse sollen auch die Computer selbst beschleunigen, da sie extrem schnell getaktet werden können. Dafür braucht es aber entsprechend schnelle optoelektronische Komponenten, die elektrische und Lichtsignale ineinander umwandeln. Und genau hier kommen Nanodrähte ins Spiel.

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