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Render-Bild der Ora-X
Render-Bild der Ora-X (Bild: Optinvent)

Optinvent Ora-X: 300-Dollar-Datenbrille läuft ohne Smartphone

Die Ora-X von Optinvent soll nicht nur ein höher aufgelöstes Display als Googles Glass bieten, sondern auch ein breiteres Sichtfeld. Obendrein verspricht Optinvent eine lange Akkulaufzeit und bietet die Ora-X für günstige 300 US-Dollar an.

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Das schlagende Argument der Ora-X ist ihr Preis: Hersteller Optinvent verlangt nur 300 US-Dollar für die Datenbrille. Ausgeliefert wird sie aber erst im August 2015 und nur, wenn die Kickstarter-Kampagne erfolgreich beendet wird. Diese dient nicht in erster Linie dazu, die Consumer-Version zu verkaufen, sondern dazu, die für Entwickler gedachte Variante Ora-1 zu verteilen. Diese kostet mit 600 US-Dollar immer noch deutlich weniger als die derzeit 1.500 US-Dollar teure Google Glass.

Technisch ähnelt die Ora-1 dieser, ein paar Unterschiede gibt es aber: Unter dem linken Bügel befindet sich der Akku, dieser soll die Brille bei alltäglicher Nutzung acht oder bei durchgehender Verwendung vier Stunden lang mit Energie versorgen. Das wäre deutlich länger als die rund zwei Stunden der Google Glass.

Unter dem rechten Bügel sitzt die Hardware: Angetrieben wird die Ora-1 wie die Glass durch einen Omap-Chip mit zwei Cortex-A9-Kernen und einer PowerVR-Grafikeinheit. Zusätzlich ist 1 GByte Arbeitsspeicher verbaut. Die Ora-1 bietet zudem ein Mikrofon, WLAN nach n-Standard, Bluetooth 4.0, GPS, einen Beschleunigungssensor und ein Gyroskop. Die Steuerung erfolgt mittels eines Trackpads, die eingebaute Kamera bietet 5 Megapixel und ermöglicht somit 1080p-Videos.

Interessant ist das Display oder besser gesagt das durch ein Glasprisma projizierte Bild: Dieses löst laut Optinvent mit 640 x 480 Pixel auf, das horizontale Sichtfeld soll 24 Grad betragen. Zum Vergleich: Die Google Glass bietet 640 x 360 Pixel und 23 Grad. Überdies wirbt Optinvent mit sehr hellen 3.000 cd/m2 und einer automatischen Tönung bei Sonnenlicht. Das Glasprisma ist für eine bessere Sicht nach unten klappbar.

Auf der Ora-1 läuft Android 4.4.2 (Kitkat), zudem sind Augmented-Reality-Apps wie der Wikitude AR Browser bereits vorinstalliert. Die Entwicklerversion der Datenbrille soll im Dezember 2014 ausgeliefert werden. So bleibt ein gutes halbes Jahr, bis die Consumer-Version Ora-X erhältlich ist.


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Butterkeks 02. Sep 2014

Ick weiß nicht. Mit guten Akkulaufzeiten und richtig guter Software (Sprachsteuerung...

Didatus 02. Sep 2014

hm .. steht ja sogar im Abo Bereich .. wie konnte ich das denn übersehen? Danke für den...

Me.MyBase 02. Sep 2014

das ganze gerät wirkt leider noch sehr klobig. da ist die google glass schon deutlich...

Sharra 02. Sep 2014

Zugegeben, Croudfunding ist eine super Sache um Projekte umzusetzen, für die man die...



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