Sony Optical Disc Archive Generation 2 braucht erheblich mehr Energie

Technische Änderungen gab es in jedem Fall. Denn das Laufwerk benötigt jetzt für den Betrieb stolze 110 Watt. Die Vorgänger brauchen nur 20 Watt. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit wurde ebenfalls deutlich erhöht und liegt bei 2 beziehungsweise 1 GBit/s. Letzterer Wert ist inklusive eines Kontrolldurchlaufs, wie man ihn von MO-Systemen kennt. Die alten Medien konnten nur mit 330 MBit/s gelesen und 110 (Rewritable) bis 210 (WORM) MBit/s beschrieben werden. Der Geschwindigkeitszuwachs kommt vor allem durch die Verwendung von acht Laserköpfen pro Seite, was auch den enormen Energiebedarf erklärt. Das erinnert an Kenwoods Multibeam-TrueX mit einer Linse. Das damalige System konnte aber nicht immer die Datenrate hochtreiben, da die Daten für einen Laser geschrieben wurden. Sonys System verteilt die Daten gleich so, dass sie ideal mit mehreren Köpfen gelesen werden können.

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Die neuen Medien sind zudem haltbarer. Statt 50 Jahren gibt Sony nun mindestens 100 Jahre Haltbarkeit an. Das soll das typischerweise notwendige Umspeichern von Daten in Archiven minimieren. Damit spielt Sony vor allem auf die Kompatibilitätsprobleme im LTO-Bereich an. Es gibt allerdings Alternativen im Bandbereich, die jedoch sehr teuer sind.

  • Unterschiede zwischen Blu-ray- und Archival-Disc-basiertem ODA-System (Bild: Sony)
  • Mehrere Kanäle steigern die Datenraten enorm. (Bild: Sony)
  • Die Cartridge ist gleich geblieben. (Bild: Sony)
  • Sie können aber nur mit neuen Laufwerken ausgelesen werden. Hier die USB-3.0-Variante ... (Bild: Sony)
  • ... und hier das Fiberchannel-Modell. (Bild: Sony)
Die Cartridge ist gleich geblieben. (Bild: Sony)

Die neuen ODA-Laufwerke und Medien sollen im Sommer 2016 auf den Markt kommen. Preise nannte das Unternehmen nicht. Zur Orientierung: Die Vorgängerlaufwerke gibt es zu Preisen von 7.000 bis 7.500 US-Dollar.

Sony setzt im Profibereich auf optische Medien

Sony ist im Profibereich weiter sehr stark mit verschiedenen Mediensystemen aktiv. So gibt es beispielsweise noch das XDCAM-Disc-System, ein dank Caddy besonders robustes Medium, das, genauso wie die vor einem Jahrzehnt eingestellte Professional Disc for Data (PDD), ein Ableger der Blu-ray-Disc ist. Zudem ist mit der Archival Disc kürzlich das erste Einzelprodukt vorgestellt worden, das pro Disc 300 GByte speichern kann. Perspektivisch will Sony mit Panasonic zusammen die Archival Disc in der nächsten Generation bei der Kapazität verdoppeln und die Datenraten um 50 Prozent erhöhen.

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Im Endkundengeschäft sind optische und beschreibbare Medien hingegen weitestgehend unbedeutend für Sony geworden. Das gilt sowohl für die magnetooptischen Disks als auch die mit ähnlicher Technik arbeitende Minidisc, die 2013 als letztes Medium ihrer Art eingestellt wurde.

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 Optical Disc Archive G2: Sonys Disc-Stapel erreicht 3,3 TByte und braucht acht Laser
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as (Golem.de) 21. Apr 2016

Hallo, Ja, die Gefahr besteht und es gibt genug Beispiele, wie hoch das Risiko ist: UDO...

SoniX 21. Apr 2016

Wäre vom Preis besser. Da würden aber noch paar Brenner auch dazu kommen. Ich denke kein...

Dwalinn 21. Apr 2016

Ah okay, schade eigentlich.



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