Opt-out erforderlich: Starlink nutzt Kundendaten für KI-Training
SpaceX hat die Datenschutzrichtlinien für Starlink überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) und sammelt nun Nutzerdaten für das Training von KI-Modellen. Bestandskunden nehmen automatisch teil – ohne vorherige Zustimmung.
Laut der aktualisierten Datenschutzerklärung darf SpaceX persönliche Informationen verwenden, um Machine-Learning- und KI-Modelle zu trainieren. Bestimmte Kundendaten können dabei an Drittpartner weitergegeben werden – auch für deren eigenständige Nutzung.
Auf der Support-Seite erklärt SpaceX, diese Partner sollten bei der Entwicklung KI-gestützter Tools helfen, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Der Browser-Verlauf, individuelle Gewohnheiten und die Standortverfolgung seien nicht in den geteilten Daten enthalten.
Automatische Anmeldung führt zu Kritik
Die KI-Trainingsfunktion wird in den Kontoeinstellungen erwähnt, Details zur genauen Art des Trainings bleiben jedoch außen vor. SpaceX-Chef Elon Musk betreibt parallel auch xAI, das generative KI wie den Chatbot Grok entwickelt.
Grok wurde bereits in die Starlink-Plattform integriert, um Kundensupport-Funktionen bereitzustellen. Das KI-Training solle vermutlich an dieser Stelle den Support verbessern, berichtete PC Mag(öffnet im neuen Fenster). In den sozialen Medien gibt es Bedenken(öffnet im neuen Fenster) wegen der automatischen Anmeldung. Wer nicht teilnehmen will, muss manuell seinen Opt-out erklären.
So deaktivieren Nutzer die Funktion
Abonnenten, die sich abmelden möchten, können auf ihre Kontoeinstellungen auf der Starlink-Website zugreifen. Nach einem Klick auf die Option "Profil bearbeiten" können Nutzer das Häkchen bei "Persönliche Daten mit vertrauenswürdigen Partnern von Starlink teilen, um KI-Modelle zu trainieren" entfernen.
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