Oppos Smartwatch im Test: Die Opple Watch hat ein Akkuproblem

Oppo macht beim Design seiner ersten Smartwatch keinen Hehl daraus, dass das Unternehmen die Apple Watch mag. Der gute erste Eindruck wird jedoch durch eine schlechte Akkulaufzeit getrübt.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Oppo Watch
Die Oppo Watch (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Oppo Watch ist die erste Smartwatch des chinesischen Herstellers in Deutschland, und auf den ersten Blick wirkt das Design vertraut: Das rechteckige Format mit abgerundeten Kanten, das integrierte Kautschukarmband, sogar die längliche Verpackung erinnern stark an die Apple Watch.

Inhalt:
  1. Oppos Smartwatch im Test: Die Opple Watch hat ein Akkuproblem
  2. Oppo macht eigene Health-App unverzichtbar
  3. Oppo Watch: Verfügbarkeit und Fazit

Im Test schauen wir uns an, was die 41 mm breite Oppo Watch kann und ob der Verkaufspreis von 250 Euro gerechtfertigt ist. Nach anfänglichen guten Eindrücken fragen wir uns, wie Oppo auf eine Laufzeit von 24 Stunden kommt.

Vom Grundaufbau her ist die Oppo Watch eine klassische Wear-OS-Smartwatch: Bedient wird sie über einen 1,6 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 360 x 320 Pixeln und zwei Buttons an der rechten Seite. Die Auflösung ist hoch genug, um auch kleine Schrift gut auf dem Display lesen zu können. Der obere Button ruft die installierten Anwendungen auf, der untere ist programmierbar; von Hause aus dient er dazu, eine Übersicht der möglichen Sportaufzeichnungen aufzurufen.

Knapp bemessenes Armband

Die beiden Teile des Kautschukarmbandes sind ins Gehäuse integriert, über Knöpfe auf der Rückseite können sie entfernt werden. Das Handgelenk unseres Testers hat einen Umfang von 19 cm, was für einen Mann durchschnittlich ist. Dennoch lässt sich die Uhr gerade noch auf dem vorletzten Loch schließen - wer breitere Handgelenke hat, wird die Oppo Watch mit dem beigelegten Armband kaum noch tragen können. Denkbar ist, dass Oppo bei der großen Version der Smartwatch ein längeres Armband beilegt, ein paar Zentimeter mehr hätten wir uns aber auch bei der 41-mm-Version gewünscht.

  • Die Oppo Watch erinnert auf den ersten Blick stark an die Apple Watch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Anstelle einer Krone wie die Apple Watch hat die Oppo Watch allerdings zwei Buttons an der rechten Seite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Oppo Watch läuft standardmäßig mit Wear OS, hier die App-Übersicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wir können mit der Oppo Watch verschiedene sportliche Aktivitäten aufzeichnen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein Pulsfrequenzmesser eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitungsqualität der Oppo Watch ist gut, die Akkulaufzeit aber viel zu kurz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der eingebaute Lautsprecher ist zu leise. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Armband ist für unser Handgelenk mit Standardmaßen schon fast zu klein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird die Oppo Watch über eine magnetische Ladeschale. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Oppo Watch erinnert auf den ersten Blick stark an die Apple Watch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Auf der Rückseite der Uhr ist ein Pulsmesser verbaut, ein EKG können wir mit der Oppo Watch nicht erstellen. Entsprechend kann die Uhr auch keine Herzunregelmäßigkeiten erkennen wie etwa die Apple Watch, sondern lediglich einen zu hohen Puls. Bei sportlichen Aktivitäten können wir unsere Herzfrequenz messen und auswerten lassen. Die Oppo Watch ist bei Auslieferung so eingestellt, dass der Herzschlag auch ohne sportliche Betätigung regelmäßig gemessen und überwacht wird. Oppo wirbt damit, dass auf diese Weise Unregelmäßigkeiten beim Puls entdeckt werden können.

Galaxy Watch3

Oppo setzt beim Sport-Tracking sowohl auf Google Fit als auch auf eine eigene Android-App namens Heytap Health. Entsprechend können wir das Tracking einer Radtour beispielsweise über Google Fit starten oder aber über die Oppo-App. Beide Apps zeichnen in der Grundeinstellung voneinander unabhängig die Schritte und den Schlaf auf. Wir können die Heytap-Health-App allerdings mit Google Fit verbinden.

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