Oppo N3: Smartphone mit motorgesteuerter Schwenkkamera

Kleineres Display, verbesserte Kamera, schnellerer Prozessor - Oppo hat die Neuauflage des N1 in vielen Bereichen verändert. Geblieben ist die schwenkbare Kamera, die im N3 per Motor gesteuert wird.

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Die schwenkbare Kamera im N3
Die schwenkbare Kamera im N3 (Bild: Oppo)

Oppo hat mit dem N3 einen Nachfolger des N1 vorgestellt. Damit gibt es bald ein zweites Smartphone mit einer schwenkbaren Kamera, denn das Grundprinzip des N1 wurde übernommen und weiterentwickelt. Besonders auffällig ist, dass sich die Kamera nicht mehr nur mit der Hand schwenken lässt, sondern auch per Motorsteuerung. Der Gerätebesitzer kann die Kamera vom Smartphone-Display aus schwenken.

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Bezüglich der Kameratechnik arbeitet Oppo mit dem deutschen Hersteller Schneider Kreuznach zusammen. Die Kooperation soll die Aufnahme entsprechend hochwertiger Bilder ermöglichen. Aus der 13-Megapixel-Kamera im N1 ist eine 16-Megapixel-Kamera geworden. Neben Autofokus gibt es wieder ein doppeltes LED-Licht. Aufgrund der Schwenktechnik wurde auf den Einbau einer regulären Frontkamera verzichtet.

  • N3 (Bild: Oppo)
  • N3 (Bild: Oppo)
  • N3 (Bild: Oppo)
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  • N3 (Bild: Oppo)
N3 (Bild: Oppo)

Statt dem Trend zu Smartphones mit immer größeren Displays zu folgen, schlägt Oppo den entgegengesetzten Weg ein: Das N3 hat ein kleineres Display als das N1, und das führt auch zu einem kompakteren Gehäuse. Aus dem 5,9-Zoll-Display ist ein 5,5 Zoll großer Touchscreen geworden. Die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln blieb dabei bestehen, so dass sich die Pixeldichte auf 403 ppi erhöht.

Das kleinere Display führt zu einem deutlich kompakteren Gehäuse. Mit Maßen von 170,7 x 82,6 x 9 mm gehörte das N1 schon zu den wuchtigen Geräten am Markt. Das neue N3 misst im Vergleich nur noch 161,2 × 77 × 8,7 mm. Dadurch verringert sich auch das Gewicht von 213 Gramm auf 192 Gramm.

Snapdragon 801 und 32 GByte Flash-Speicher

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Deutlich aufgestockt wurde der eingebaute Prozessor. Das neue Modell läuft mit Qualcomms schnellem Quad-Core-Prozessor Snapdragon 801, der mit einer Taktrate von 2,3 GHz läuft. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, und das neue Modell wird nur noch mit 32 GByte Flash-Speicher angeboten. Als Verbesserung gibt es einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 128 GByte. Das N1 hatte keinen Speicherkartensteckplatz.

Auf der Gehäuserückseite befindet sich ein Fingerabdrucksensor, um das Gerät darüber zu entsperren. Über diesen soll sich das N3 auch bequem bedienen lassen, um etwa in Apps zu blättern Diese Bedienoption war bereits im N1 enthalten. Das LTE-Smartphone unterstützt UMTS, GSM, Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n samt ac-Standard und Bluetooth 4.0. Zudem gibt es einen GPS-Empfänger und einen NFC-Chip.

Auslieferung mit Kitkat

Oppo bringt das N3 mit Android 4.4 alias Kitkat auf den Markt. Darauf läuft Oppos eigene Bedienoberfläche Color OS in der Version 2.0. Bislang gibt es keine Informationen dazu, ob und wann ein Update auf Android 5.0 alias Lollipop erscheinen wird. Das N1 gab es auch in einer Sonderedition mit Cyanogenmod. Oppo machte keine Angaben dazu, ob es diese Option auch für das N3 geben wird.

Das Smartphone hat einen Lithium-Polymer-Akku mit 3.100 mAh, der sich besonders zügig aufladen lässt. Nach einer Aufladung von lediglich 30 Minuten soll der Akku einen Ladestand von 75 Prozent erreichen. Mit zum Lieferumfang gehört eine überarbeitete Version der O-Click-Fernbedienung. Die Bluetooth-Fernbedienung dient zur Steuerung der Kamerafunktionen aus der Ferne.

Oppo will das N3 Ende 2014 zum Preis von 650 US-Dollar auf den Markt bringen. Zu welchem Preis das Smartphone dann in Deutschland verkauft wird, ist noch nicht bekannt. Das N1 kam vergangenes Jahr für 450 Euro auf den Markt.

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