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Das Oppo N1 ist das erste Android-Smartphone, das auch mit Cyanogenmod als Betriebssystem bestellt werden kann.
Das Oppo N1 ist das erste Android-Smartphone, das auch mit Cyanogenmod als Betriebssystem bestellt werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Snapdragon 600 und 2 GByte RAM

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Im Inneren des Oppo N1 arbeitet ein Snapdragon-600-Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,7 GHz. Das gleiche Modell ist auch im HTC One verbaut. Der Arbeitsspeicher ist beim N1 2 GByte groß, das Cyanogenmod-Modell gibt es ausschließlich mit 16 GByte Flash-Speicher. Das Standard-N1 mit Android 4.2 und der Benutzeroberfläche Color OS gibt es auch mit 32 GByte eingebautem Speicher. Einen Steckplatz für Mikro-SD-Karten hat das N1 nicht.

  • Das Oppo N1 in der Cyanogenmod-Edition wird in einer auffälligen Box geliefert, die Fernbedienung O-Click befindet sich in einer separaten Kunststoff-Schachtel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dem Smartphone liegt eine limitierte Cyanogenmod-Hülle bei. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Diese hat auf der Rückseite eine markante Aussparung für das Touchpanel O-Touch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Bildschirm des N1 ist 5,9 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des Smartphones hat 13 Megapixel und zwei Fotolichter - ein normales und ein schwächeres mit Diffusor für Selbstportraits. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera kann nach vorne gedreht werden, um Selbstportraits aufzunehmen oder per Video zu telefonieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kameramodul ist gut verarbeitet, wackelt nicht und bleibt in jeder Position stabil. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Kunststoff-Gehäuse des N1 ist sehr gut verarbeitet, es gibt keine sichtbaren Spalten zwischen den einzelnen Teilen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Um den Rand herum ist ein Rahmen aus Aluminium angebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der O-Click-Fernbedienung kann der Nutzer eigentlich die Kamera des N1 auslösen - was bei der Cyanogenmod-Edition allerdings noch nicht funktioniert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Um den Rand herum ist ein Rahmen aus Aluminium angebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Speicher ist in einen internen Speicher und einen SD-Speicher aufgeteilt - womit die fest eingebaute Speicherkarte gemeint ist. Im internen Speicher stehen dem Nutzer beim Cyanogenmod-N1 knapp 3 GByte zur Verfügung, auf der SD-Karte knapp 10 GByte. Apps werden im kleineren internen Speicher installiert, können aber auf die SD-Karte verschoben werden. Deutlich komfortabler wäre es, wenn Oppo die beiden Speicherbereiche zu einem verbunden hätte.

Das N1 unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.700, 1.900 und 2.100 MHz. Auf den Einbau eines LTE-Moduls hat Oppo leider verzichtet. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n, also auf den beiden Frequenzen 2,4 und 5 GHz. Der schnelle Standard ac wird nicht unterstützt. Bluetooth läuft in einer unbekannten Version, ein NFC-Chip und ein GPS-Empfänger sind eingebaut.

Überdurchschnittlich lange Akkulaufzeit

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku des N1 hat eine Nennladung von 3.610 mAh. Unter voller Auslastung des Prozessors hält er 3,5 Stunden durch - ein guter Wert. Einen 1.080p-kodierten Film können wir fast 8 Stunden lang schauen, bis der Akku leer ist - in Anbetracht des großen Bildschirms und der hohen Auflösung ebenfalls ein sehr guter Wert.

Auch bei intensiver Nutzung mit Spielen, Surfen, Videos schauen und der Nutzung sozialer Netzwerke hatten wir am Abend noch 20 bis 30 Prozent Akkuladung übrig. Nutzer, die ihr Smartphone seltener am Tag verwenden, dürften mit dem N1 gut zwei Tage lang ohne Laden auskommen.

Spiele laufen flüssig

Das Cyanogenmod-N1 reagiert sehr schnell auf Eingaben und läuft absolut flüssig in den Menüs. Auch mehrere offene Apps bringen das Smartphone nicht zum Stocken. Im Stock-Browser werden Internetseiten ruckelfrei angezeigt, bei Chrome kommt es wie üblich zu kleinen Haklern.

Dank des Snapdragon-600-Prozessors laufen auch grafisch aufwendige Spiele wie Dead Trigger 2 und Riptide GP2 flüssig. Auf dem großen scharfen Display sehen sie zudem äußerst gut aus.

Gute Benchmark-Ergebnisse

Die Leistung des N1 spiegelt sich in den Benchmark-Ergebnissen wider. Im Geräte-Benchmark Geekbench 3 erreicht das N1 im Single-Modus 658 Punkte, im Multi-Modus 2.066 Zähler. Damit schneidet das N1 etwas besser ab als das HTC One, das den gleichen Prozessor hat und jeweils 634 und 1.817 Punkte erreicht. Das neue Nexus 5 schafft im Vergleich 822 und 2.555 Zähler.

Im Grafikbenchmark GFX Benchmark kommt das N1 beim Egypt-HD-Test auf einen Onscreen-Wert von 37 fps - das HTC One schafft hier mit 39 fps einen vergleichbaren Wert. Im anspruchsvolleren T-Rex-HD-Test erreicht das N1 einen Onscreen-Wert von 14 fps - genauso viel wie das HTC One. Damit liegt auch das N1 hinter dem Nexus 5, das im Egypt-Test 49 fps und im T-Rex-Test 24 fps schafft.

Im 3DMark von Futuremark erreicht das N1 im Icestorm-Extreme-Test 5.990 Punkte, im Icestorm-Unlimited-Test 9.929 Zähler. Diese Werte liegen unter denen aktueller Top-Geräte wie dem Nexus 5 und dem Galaxy S4 von Samsung. Auch das HTC One schafft im Extreme-Test knapp 1.000 Punkte mehr. Den normalen Icestorm-Test hat das N1 ausgereizt (Maxed Out). Im Javascript-Benchmark erreicht das N1 2.810 Punkte.

 Groß, aber nicht unhandlichVerfügbarkeit und Fazit 

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activeair 15. Jan 2014

Danke für den Tipp! Das scheint auf den ersten Blick echt nett (Displayauflösung!). Aber...

borg 14. Jan 2014

beimSony k850i mit eingebautem Xenonblitz konnte man wunderbar dank Slave-Modul den...

SoerVolp 14. Jan 2014

Nein, hat ja auch niemand von Golem.de behauptet. Sondern nur dass die 13MP Kamera auch...

nocheiner 13. Jan 2014

Würde einfach mal Timmy E82 in den Raum schmeisen. Ist selbst inkl. 32GB microSD für 170...

paracetamol 13. Jan 2014

Doch nicht alles. Das mit Nightly und Nandroid stimmt doch :) Mit noch existierenden...


Henning Uhle / 15. Jan 2014



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