• IT-Karriere:
  • Services:

Oplastresort: Anonymous zeigt Passwörter von US-Kongressmitarbeitern

Das Hackerkollektiv Anonymous hat eine Liste von Mailadressen und Passwörtern veröffentlicht, die Mitarbeitern des US-Parlaments gehören. Der Kongress wiegelte gegenüber US-Medien ab: Viele Accounts seien erloschen und die Passwörter nicht aktuell.

Artikel veröffentlicht am ,
Anonymous-Aktivisten: Drohung gegen US-Regierung
Anonymous-Aktivisten: Drohung gegen US-Regierung (Bild: Strdel/AFP/Getty Images)

Um auf die NSA-Affäre und die auch in den USA schleppende Aufklärung hinzuweisen, hat Anonymous eine Liste mit mehreren hundert Mailaccounts samt Passwörtern veröffentlicht. Dass die Aktion ein Protest gegen die Datenspionage von US-Geheimdiensten ist, geht aus einem Tweet hervor. Die Passwortliste ist inzwischen nicht mehr unter dem von Anonymous angegebenen Link zu finden.

Stellenmarkt
  1. MünsterlandManager.de GmbH & Co. KG, westliches Münsterland
  2. Stadt Korntal-Münchingen, Korntal-Münchingen

Bei den Adressen handelte es sich um solche des Servers mail.house.gov, also den des Kongresses, und um Adressen bei senate.gov, der zweiten Kammer des US-Parlaments. Um die Mitarbeiter - bei denen es sich nicht nur um Abgeordnete, sondern auch andere Angestellte der Vertretungen handeln kann - nicht ganz zu kompromittieren, haben die Hacker eigenen Angaben zufolge die Adresse und das Passwort vertauscht.

Liste soll veraltet sein

Das ist nach einer Mitteilung der IT-Abteilung des US-Parlaments wohl gar nicht nötig gewesen. Dem Atlantic Wire sagte ein Administrator der Server, die Accountliste sei veraltet. Viele seien längst erloschen und andere Passwörter hätten sich geändert. Zudem sei kein Einbruch in die Server des Parlaments erfolgt und die Daten seien bei einem Dienstleister entwendet worden. Dabei soll es sich um die Firme iConstituent handeln, was das Unternehmen gegenüber der Webseite The Hill aber dementierte. Anonymous selbst behauptet auf Nachfrage bei Twitter, dass die Daten aus einer Newsletter-Mailingliste bei iConstituent stammen.

Abgesehen von der Aktualität der Daten geben die Informationen dennoch einen kleinen Einblick in den Umgang von US-Parlamentariern und ihren Mitarbeitern mit E-Mail. So finden sich leicht zu erratende Passwortklassiker wie 12345 ebenso wie längere Kombinationen von Ziffern, Klein- und Großbuchstaben und Sonderzeichen. Aber auch da schlampen viele Mitarbeiter, zum Beispiel indem sie ihr Geburtsjahr oder den Regierungsbezirk an ihren Namen anhängen. Hacker, die das Ziel einer Attacke kennen, füttern ihre Einbruchswerkzeuge mit solchen naheliegenden Daten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. BenQ GL2780E 27-Zoll-LED FHD für 127,84€, Lenovo IdeaPad Flex 5 15,6-Zoll-FHD-IPS-Touch...
  2. Tausende Angebote mit bis zu 40 Prozent Rabatt
  3. (u. a. Asus VivoBook 17 17,3 Zoll Full HD 512GB SSD für 499€, Asus ZenBook 13 Ultrabook mit...
  4. 47,83€ (Bestpreis mit MediaMarkt/Saturn)

Clown 22. Jul 2013

Irgendwie sehe ich die NSA einen Deep Thought bauen ;)

HubertHans 20. Jul 2013

(KT)

Deconimus 19. Jul 2013

Denke sehr viele werden mit dem Gedanken rumgespielt haben, die NSA Hauptserver...

Doso 19. Jul 2013

Das ist doch ganz einfach: Eben mal in Prim mit der aktuellen Liste verglichen...


Folgen Sie uns
       


E-Book-Reader Pocketbook Color im Test

Das Pocketbook Color ist der erste E-Book-Reader mit einem Farbbildschirm. Wir haben uns das Gerät angeschaut.

E-Book-Reader Pocketbook Color im Test Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

      •  /