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Operation Sotu: Obama-Stream trotz Hacktivisten-Drohung erreichbar

Anonymous wollte die Liveübertragung der Rede zur Lage der Nation des US-Präsident Obama stören. Das scheint nicht gelungen zu sein – der Stream war laut einem US-Medienbericht abrufbar.
/ Werner Pluta
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Anonymous: #fail statt #opSOTU (Bild: Anonymous)
Anonymous: #fail statt #opSOTU Bild: Anonymous

Nutzer konnten der Rede zur Lage der Nation(öffnet im neuen Fenster) (State of the Union, Sotu) von US-Präsident Barack Obama ungestört folgen. Anonymous ist es offenbar nicht gelungen, den Stream der Ansprache zu stören. Er sei sowohl über Youtube als auch über die Website des Weißen Hauses erreichbar gewesen, berichtet das US-Nachrichtenangebot Cnet(öffnet im neuen Fenster) .

"Heute Abend wird es keine Ansprache zur Lage der Nation im Internet geben" , hatte das Kollektiv in einem Blogeintrag gedroht(öffnet im neuen Fenster) . Es werde mit der Operation Sotu den Stream stören.

Anonymous bemängelte in der Nachricht, dass der Präsident in seiner Rede Themen wie den Selbstmord des Internetaktivisten Aaron Swartz, die Inhaftierung des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning oder das geheime Abhören von US-Bürgern aussparen werde, heißt es in der Nachricht. "Wir lehnen die Rede zur Lage der Nation ab. Wir lehnen die Autorität des Präsidenten ab, willkürliche Anordnungen zu unterzeichnen und unverantwortliche und schädliche Kontrollmechanismen im Internet zu errichten" , erklärte Anonymous und kündigte eine "virtuelle Blockade zwischen dem Capitol Hill und dem Internet" an.


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