• IT-Karriere:
  • Services:

Operation Payback: Student wegen Teilnahme an DDoS-Attacken verurteilt

Ein 22-jähriger Brite ist wegen der Beteiligung an DDoS-Attacken verurteilt worden. Das Gericht hält ihn für einen der Organisatoren der Operation Payback. Ein Strafmaß steht noch nicht fest.

Artikel veröffentlicht am ,
Anonymous-Aktivisten:  Millionenschaden durch Operation Payback
Anonymous-Aktivisten: Millionenschaden durch Operation Payback (Bild: Strdel/AFP/Getty Images)

Ein Gericht in London hat einen 22-jährigen Briten wegen der Teilnahme an Angriffen auf verschiedene Finanzdienstleister und Akteure der Musikindustrie verurteilt. Das Gericht habe Christopher Weatherhead, der im Netz unter dem Pseudonym Nerdo auftrat, für schuldig befunden, die Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) mitinitiiert zu haben, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. beauty alliance Deutschland GmbH & Co. KG, Bielefeld

Die Angriffe hatten im August 2010 begonnen. Ziel waren anfangs Organisationen, die den Dateitausch über das Internet bekämpfen. Anonymous attackierte das Plattenlabel Ministry of Sound sowie die Verbände British Recorded Music Industry und International Federation of the Phonographic Industry.

Zahlungsdienstleister blockieren Wikileaks

Als Ende 2010 die Zahlungsdienstleister Paypal, Mastercard und Visa eine Blockade gegen Wikileaks verhängten, verlagerte Anonymous seine Angriffe auf diese Unternehmen. Nach Angaben der Behörden ist dabei ein Schaden von 3,5 Millionen britischen Pfund, umgerechnet etwa 4,3 Millionen Euro, entstanden.

Weatherhead, der zu dieser Zeit an der Universität in Northampton studierte, war nach Auffassung der Gerichts eine der führenden Figuren bei den Angriffen. Er habe diese zusammen mit drei anderen, die ebenfalls vor Gericht stehen, organisiert. Weatherhead selbst hat eine direkte Beteiligung daran bestritten. Er sei der Kommunikationsmanager von Anonymous gewesen und habe die Chatrooms eingerichtet, in denen die DDoS-Attacken geplant wurden.

Das Strafmaß wird im Januar verkündet. Der Richter erklärte, Weatherhead drohe eine Haftstrafe. Das höchste Strafmaß sind zehn Jahre. Weatherhead ist bis dahin auf Kaution frei. Er darf online nur noch unter seinem richtigen Namen auftreten und unterliegt einer Ausgangssperre zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 139,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

feider 10. Dez 2012

Seltsam finde ich die Regelung, er dürfe nur noch mit seinem richtigen Namen im Internet...

Sander Cohen 07. Dez 2012

Hat sich da etwas in letzter Zeit dran geändert?^^

Ben Dover 07. Dez 2012

Wie oft ist schon irgendjemand von seinem posten zurückgetreten weil irgendwas über...

Husten 07. Dez 2012

also wenn du das mit einem rechner machst, werden sie dich nicht mal drankriegen. ich...

ichbinhierzumfl... 07. Dez 2012

achtung absolut sinnfrei dieser kommentar von mir :) hehe


Folgen Sie uns
       


Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man in 15 Minuten eine Flüssigkeit in Blender animiert.

Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial Video aufrufen
Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
    Indiegames-Rundschau
    Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

    Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
    Von Rainer Sigl

    1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
    2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
    3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

    Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
    Pixel 4a im Test
    Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

    Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
    2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
    3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

      •  /