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Operation Fuck Paypal: Anonymous droht Paypal und ruft zum Boykott auf

Anonymous-Aktivisten haben die Operation Fuck Paypal ausgerufen. Sie wollen damit auf die Verfehlungen des US-Zahlungsabwicklers aufmerksam machen und Alternativen aufzeigen - und stellen die Sicherheit des Dienstes infrage.

Artikel veröffentlicht am ,
Anonymous-Aktivistengruppe P0isanon startete die Operation Fuck Paypal.
Anonymous-Aktivistengruppe P0isanon startete die Operation Fuck Paypal. (Bild: P0isanon)

Mitglieder des Anonymous-Kollektivs versuchen weiter, Paypal zu schaden. Mit der Aktion "Operation Fuck Paypal" (#OpFuckPaypal) rufen sie Internetnutzer nicht zu erneuten DDoS-Angriffen auf - "wir alle wissen, was beim letzten Mal passiert ist", heißt es dazu. Stattdessen fordern die Aktivisten @_f0rsaken, @OpCensorThis, @_r3n3g4d3 und @p0isan0n andere dazu auf, die eigenen Paypal-Accounts zu kündigen und alternative Zahlungswege zu nutzen. "Sie werden Geld verlieren, wenn Ihr Eure Paypal-Guthaben für eine andere elektronische Währung eintauscht", heißt es dazu in dem OpFuckPaypal-Aufruf, von dem es auch ein Youtube-Video gibt.

 
Video: Anonymous - Operation Fuck Paypal

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Als Alternativen schlagen die Anonymous-Aktivisten Kreditkarten, Guthabenkarten oder jede Art von Onlinebanking vor. Über die lokale Bank könnte dann auch mit E-Währungen wie Libertyreserve, Webmoney oder gar Bitcoins gearbeitet werden, da das Geld dann Off-Shore und ohne Kreditkarte transferiert werden könne.

Vor einer Nutzung von Bitcoins als Zahlungsmittel warnte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Mitte 2011 sowohl Verbraucher als auch Händler. Dem Staat und der gesamten Gesellschaft könnte die unkontrollierte digitale Währung durch Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder andere illegale Geschäfte nachhaltig schaden.

Es gab bereits 2011 einen großen Boykottaufruf gegen Paypal, damals vor allem, weil Paypal auf behördlichen und politischen Druck Spendengelder von Wikileaks eingefroren hatte. Diesmal geht es Anonymous-Aktivisten ebenfalls um Sperrungen von Paypal-Guthaben, unter denen ihrer Ansicht nach viele Nutzer zu leiden haben und für die es meist keine oder kaum Gründe gibt. Um an ihr Geld zu kommen, müssten die Betroffenen ausufernde Identifizierungsmaßnahmen über sich ergehen lassen, was ein großer Eingriff die Privatsphäre und den Datenschutz wäre.

Das werde nun nicht mehr toleriert, erklärte P0isanon. Paypal sollte seinen Kunden besser sofort seine Aufmerksamkeit widmen, ansonsten könnten die Dinge sehr unangenehm werden. Diese diffuse Drohung geht einher mit der Frage, ob denn jemand ernsthaft glauben würde, dass die privaten Paypal-Kundendaten mit Bank- und Kreditkartenangaben ewig sicher seien und nicht irgendwann ins Netz gestellt, verkauft und missbraucht würden.

"Ich bin mir sicher, Ihr wisst, dass es so kommen wird", erklärt P0isanon. Die Aufforderung, das Paypal-Konto zu kündigen, bekommt damit eine weitere Dimension.



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supersonic 29. Mär 2012

Lustig, Anonymous gibt das am selben Tag heraus, wie mein 10jähriges Paypal Konto absolut...

horn333 27. Mär 2012

Ich habe weine ware verkauft und der "kunde" Christoph K****** ,hat mit pay pal bezahlt...

samy 24. Mär 2012

Nutzte auch Paypal wenn das angeboten wird. Wenn Visa angeboten, nehme ich meist auch...

root666 23. Mär 2012

Klar ist die Kreditkarte das sicherste Zahlungsmittel, wenn du nicht weißt warum dann...

Affenkind 23. Mär 2012

Das verstehe ich allerdings auch nicht. Glaub ich mach heute Abend auch ein Video und...


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