Operation Chicken Drumstick: Millionenschwere Spiele-Cheater-Händler verhaftet

Rund 76 Millionen US-Dollar soll eine Gang mit Cheats für Overwatch, Call of Duty Mobile und andere Spiele eingenommen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork aus Overwatch
Artwork aus Overwatch (Bild: Blizzard)

In einer groß angelegten Operation namens Chicken Drumstick ist die Polizei in der chinesischen Stadt Kunshan gegen eine Gang vorgegangen, die mit dem Verkauf von Cheats für Overwatch, Call of Duty Mobile und andere Spiele rund 76 Millionen US-Dollar eingenommen haben soll.

Stellenmarkt
  1. Qualitätsmanager (m/w/d)
    Karl Simon GmbH & Co. KG, Aichhalden
  2. Cyber Security Consultant (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Zehn Personen sollen festgenommen worden sein, berichtet BBC. Es soll sich um die "weltweit größte" Aktion gehandelt haben, in der gegen die kommerzielle Verbreitung von Cheats vorgegangen worden sei.

Die Mitglieder der Gang hätten sich von den Einnahmen unter anderem viele teure Sportautos gekauft. Gegenstände im Wert von 46 Millionen US-Dollar seien beschlagnahmt worden.

Das Geld soll mit dem Verkauf von Abos für Cheats verdient worden sein, die im Monat zwischen 10 und 200 US-Dollar gekostet hätten. An der Aktion soll auch der Technologiekonzern und Publisher Tencent beteiligt gewesen sein - in welcher Rolle, ist nicht bekannt.

Cheat-Klassiker: Grüße vom Honorbuddy

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Cheats sind schon lange eine lukrative Einnahmequelle. Legendär ist der Fall des deutschen Unternehmens Bossland, das sich über Jahre hinweg mit Blizzard vor Gericht gestritten hatte - der Fall ging sogar vor das deutsche Bundesverfassungsgericht. Teilweise ging es ebenfalls um mehrere Millionen US-Dollar.

Bossland hatte es den Spielern mit kostenpflichtigen Cheatprogrammen wie Honorbuddy, Demonbuddy und Stormbuddy in Titeln wie Overwatch oder World of Warcraft ermöglicht, besonders schnell und einfach an Erfahrungspunkte oder Gold zu kommen.

Oster-Angebote bei Amazon bis zum 31. März.

Einige der Prozesse hatte Bossland zwar gewonnen, aber offenbar hatte das Unternehmen dann doch nach und nach seine Angebote eingestellt. Zuerst kam das Game Over für Honorbuddy, ein Bot für World of Warcraft.

Kurz darauf folgte das Aus für Lazymon (Emulator für Pokémon Go), Buddywing (Bot für Star Wars: The Old Republic) und Hearthbuddy (Bot für Hearthstone).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


chefin 01. Apr 2021

Hier gehts nur nebenbei um Strafrecht. Strafrechtlich sind die Anklagen mangels...

xSureface 01. Apr 2021

Bei solchen Leuten gehts meist nicht mehr um den Spaß am Spiel, sondern wie bei GTA, um...

Puschie 31. Mär 2021

Automatisch spielen - du lässt dein PC an und der verdient Gold für dich. Am besten mit...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CoreELEC/LibreELEC
Smart-TV mal anders

Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
Eine Anleitung von Sebastian Hammer

CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
Artikel
  1. Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
    Microsoft
    Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

    Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

  2. Ubisoft Blue Byte: Anno 1800 muss in die Verlängerung
    Ubisoft Blue Byte
    Anno 1800 muss in die Verlängerung

    Vorerst gibt es kein neues Anno und auch kein Die Siedler: Ubisoft Blue Byte kündigt für 2022 eine vierte Season für Anno 1800 an.

  3. Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
    Softwarepatent
    Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

    Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
    Ein Bericht von Stefan Krempl

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /