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Anonymous hat Kundendaten des rechten Versandhauses DS-Versand erbeutet und veröffentlicht.
Anonymous hat Kundendaten des rechten Versandhauses DS-Versand erbeutet und veröffentlicht. (Bild: Anonymous/Screenshot: Golem.de)

Operation Blitzkrieg: Anonymous hackt erneut Onlineshop der NPD

Anonymous hat Kundendaten des rechten Versandhauses DS-Versand erbeutet und veröffentlicht.
Anonymous hat Kundendaten des rechten Versandhauses DS-Versand erbeutet und veröffentlicht. (Bild: Anonymous/Screenshot: Golem.de)

Mitglieder von Anonymous haben das offizielle Onlineversandhaus der NPD namens Deutsche Stimme erneut gehackt und 1.100 Kundendaten veröffentlicht. Zeitweilig waren dort Szenen aus dem Film Inglourious Basterds zu sehen.

Hacker des Kollektivs Anonymous haben sich zum zweiten Mal Zugang zum Neonazi-Online-Shop Deutsche Stimme verschafft, die Webseite umgestaltet und 1.100 Kundendaten erbeutet. Das Onlineversandhaus, normalerweise unter der Domäne DS-Versand zu erreichen, wird seit dem Einbruch "gewartet". Zeitweilig waren dort Szenen aus dem Film Inglourious Basterds des Regisseurs Quentin Tarantino zu sehen.

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Außerdem erbeuteten die Hacker eine Liste von 1.100 Kundendaten, die sie zum Download bereitstellten. Sie enthalten Namen und E-Mail-Adressen von Kunden, die im Neonazi-Versandhaus eingekauft haben. DS-Versand bietet unter anderem Bekleidung für die rechte Szene an. Der Onlineshop liegt auf Servern, die von NPD-Pressesprecher Frank Franz, beziehungsweise seiner Agentur "naweko - Agentur für Neue Medien", betrieben werden.

Das Anonymous-Kollektiv hatte bereits zum Jahreswechsel 2011/2012 mit der Aktion unter dem Namen Operation Blitzkrieg Webseiten der rechten Szene lahmgelegt, darunter auch den DS-Versand. Unter dem gleichen Namen erfolgte auch der jetzige Hack. Über Twitter schreibt das Kollektiv über den Onlineshop: "DS-VERSAND.DE speichert keine Kundendaten! GARANTIERT NICHT!"

Die Webseite namens Nazi Leaks, die Mitglieder des Anonymous-Kollektivs eingerichtet hatten, ist indes nicht mehr vorhanden. Dort hat die Gruppe persönliche Daten von Sympathisanten rechter Organisationen veröffentlicht. Darunter waren Spender, die der NPD Geld haben zukommen lassen, sowie die Kunden weiterer, einschlägig bekannter Versandhäuser der Neonazi-Szene. Die jetzt veröffentliche Kundenliste ist nur über Links in den Twitter-Nachrichten erhältlich.


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OdinX 12. Mär 2012

wtf... Erbsünde oder was? Wieso soll sich der Enkel eines Mörders beim Enkel des Opfers...

-CK- 12. Mär 2012

Sei froh, dass deine freien Meinungsäußerungen nur gelöscht werden. Andere (zwar...

Anonymer Nutzer 12. Mär 2012

Also ist die NPD eine christliche Vereinigung? ;)

theWhip 12. Mär 2012

lieber beim Verfassungsschutz gründlicher Nachsehen wieviele sich dort Verstecken!

bstea 12. Mär 2012

Welch Zufall, Aktion war auch das Motto der NSU.



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