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Operation Anon Trademark: Anonymous beginnt Markenrechtsstreit

Ein französisches Internetunternehmen hat sich das Logo von Anonymous schützen lassen. Das Kollektiv will das nicht ungestraft lassen.
/ Werner Pluta
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Operation Anon Trademark: Tasse ohne Vergebung (Bild: Easy Flicker/Screenshot: Golem.de)
Operation Anon Trademark: Tasse ohne Vergebung Bild: Easy Flicker/Screenshot: Golem.de

Ob das eine so gute Idee war? Das Unternehmen Early Flicker hat sich das Logo des Kollektivs Anonymous als Markenzeichen schützen(öffnet im neuen Fenster) lassen. Über seinen Onlineshop vertreiben die Franzosen T-Shirts, Tassen und Wandaufkleber(öffnet im neuen Fenster) , die der kopflose Anzugträger mit dem Fragezeichen ziert.

Operation Anon Trademark
Operation Anon Trademark (01:40)

Die Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen: Einen solchen Missbrauch ihres Markenzeichens werde sie sich nicht gefallen lassen, erklärt die Gruppe in einem Video(öffnet im neuen Fenster) . Eine solche "Arroganz und Ignoranz" könne nicht ungestraft bleiben. Mit dem Namen Anonymous dürfe kein Schindluder getrieben werden.

Keine Auseinandersetzung vor Gericht

Natürlich wird die Gruppe nicht einfach vor Gericht eine Urheberrechtsklage gegen Easy Flicker einreichen. Kann sie ja auch nicht – sie ist schließlich anonym. Also will sie auf typische Anonymous-Manier gegen Easy Flicker vorgehen: "Anonymous wird jedes Angebot, das Sie im Internet betreiben, vom Netz nehmen" , droht die Gruppe. Die Operation Anon Trademark werde erst enden, wenn Early Flicker die Registrierung kündige und sich öffentlich entschuldige.

Die Videobotschaft endet mit dem bekannten Schlachtruf: "Wir sind Anonymous. Wir sind Legion. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht." Die Franzosen hätten es wissen können: Sie haben auch die Parole als Markenzeichen eintragen lassen.


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