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Opera Mail: Opera bringt E-Mail-Client als Stand-Alone-Version

Mit der finalen Version von Opera Mail bringt der Browserhersteller ein eigenständiges E-Mail-Programm auf den Markt. Opera-Nutzern dürfte der Client bekannt vorkommen - er ist identisch mit der in Opera 12.x integrierten Version.

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Opera bringt mit Opera Mail einen eigenen E-Mail-Client.
Opera bringt mit Opera Mail einen eigenen E-Mail-Client. (Bild: Opera)

Opera hat das aus dem Opera-Browser bekannte E-Mail-Plugin als eigenständiges finales Programm veröffentlicht und als Download für Mac und Windows zur Verfügung gestellt. Der Client entspricht dabei der im Browser der Versionen 12.x vorhandenen Version bis ins Detail. Wie bisher können nicht nur verschiedene E-Mail-Konten, sondern auch Newsfeeds verwaltet werden. Opera Mail eignet sich also auch als RSS-Reader, eine Synchronisation mit dem Google Reader oder anderen Diensten ist jedoch nicht möglich.

  • Opera Mail ist identisch mit dem bisher im Opera Browser verwendeten E-Mail-Plugin. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann E-Mails mit Hilfe von Labels sortieren, Anhänge werden in Ordnern abgelegt. (Screenshot: Golem.de)
Opera Mail ist identisch mit dem bisher im Opera Browser verwendeten E-Mail-Plugin. (Screenshot: Golem.de)

Übersicht durch Labels und E-Mail-Threads

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In Opera Mail können E-Mails in Tabs geöffnet und mit einem Label-System organisiert werden. Einige Labels sind bereits vorgefertigt, beispielsweise "Beantworten", "Wichtig" oder "Termin". Eigene Labels können einfach ergänzt werden, auf diese Weise können Nutzer E-Mails übersichtlich organisieren. Dateianhänge werden in Ordnern beispielsweise nach Dokumenten oder Videos sortiert angezeigt.

Bei E-Mail-Konversationen, also mehreren Antworten zu einer E-Mail zwischen einem oder mehreren Teilnehmern, fasst Opera Mail die Nachrichten in einer Thread-Übersicht zusammen. Diese Funktion ist standardmäßig eingestellt, kann aber auch deaktiviert werden.

Negative Reaktionen auf die Trennung von Browser und E-Mail-Client

Viele Opera-Nutzer fassen die Auslagerung der E-Mail-Funktion negativ auf. Im hauseigenen Opera-Blog kritisieren immer mehr Nutzer die Trennung von Browser und E-Mail-Client. Einige beklagen sich, dass gerade die Kombination aus Browser und E-Mail-Programm der Grund gewesen sei, Opera zu verwenden.

In der aktuellen Version 12.15 des Opera-Browsers ist die E-Mail-Funktion zwar noch enthalten, künftige Ausgaben werden aber ohne diese Funktion erscheinen. Erst Ende Mai 2013 hat das Unternehmen eine Vorschau der kommenden Version 15 des Opera Browsers präsentiert, der keine E-Mail-Funktion mehr hat.

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Haudegen 13. Jun 2013

Als einziges Argument finde ich den vertrauenswürdigeren, europäischen Hersteller.

körner 12. Jun 2013

wenn interessiert linux? eben.

körner 12. Jun 2013

also ich könnte ohne mein outlook nicht mehr leben. hammergeiles programm von microsoft.

Anonymer Nutzer 12. Jun 2013

Danke, aber ich will meine Programme getrennt nutzen :)

Spaghetticode 12. Jun 2013

Na endlich sagt mal jemand, dass Webmail völlig unbrauchbar ist. (Ich kenne persönlich...


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