Openworm: Caenorhabditis elegans bewegt sich

Das Openworm-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, einen Fadenwurm vom Typ Caenorhabditis elegans zu simulieren, und zwar Zelle für Zelle. Seit einigen Tagen kann sich der digitale Wurm bewegen.

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Caenorhabditis elegans wird simuliert.
Caenorhabditis elegans wird simuliert. (Bild: Openworm)

Es soll der erste virtuelle Organismus in einem Computer werden, eine komplette Simulation eines Nematoden vom Typ Caenorhabditis elegans, der in der Entwicklungsbiologie und der Genetik als Modellorganismus erforscht wird. Damit will das Projekt Openworm einen Beitrag zum besseren Verständnis des menschlichen Gehirns liefern, denn wie sollte es gelingen, das menschliche Gehirn zu verstehen, wenn es nicht einmal möglich ist, das Computermodell eines Wurms zu erschaffen, einem der am besten erforschten Organismen der Biologie?

Der Fadenwurm wurde dazu Zelle für Zelle modelliert, wobei sich jede Zelle korrekt verhalten soll, so dass der Wurm am Ende wie ein echter funktioniert. Im ersten Schritt ging es erst einmal darum, die muskulären Bewegungen des Wurms umzusetzen, und das ist seit kurzem möglich. Jetzt geht es darum, das Modell um elektrophysiologische Muskelzellen zu erweitern, um das Verhalten näher an die experimentellen Daten heranzuführen. Am Ende soll ein komplettes Wurmgehirn mit 302 Neuronen in das Modell integriert werden, um Hypthesen zu testen und besser zu verstehen, wie Verhalten entsteht.

Dabei steht sämtlicher Code des Projekts als Open Source auf Github zur Verfügung. Details zur Simulation sind in einer FAQ erläutert.

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compufreak 31. Dez 2013

Interessant finde ich persönlich noch folgendes zu dem Thema. Nick Bostrom, Philosoph bei...

theuserbl 27. Dez 2013

Das Besondera an Caenorhabditis elegans ist, daß es einer der wenigen Tiere mit einer...

SeveQ 27. Dez 2013

Dem Video nach zu urteilen wird auch die Umgebung simuliert (zumindest das Fluid, in dem...


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