Wetter-Uhr: Fazit und Ausblick

Bei uns läuft die Wetter-Uhr seit knapp zwei Jahren. In der Anfangszeit haben wir noch verschiedene Parameter variiert. Das betraf insbesondere Farben sowie Schleifenzeiträume und Wartezeiten. Seit einem Jahr läuft das Programm ohne Änderungen ununterbrochen.

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Die Wettervorhersage funktioniert erstaunlich gut. Temperatur- und Windprognose passten bislang ziemlich genau zu den Werten, die in den nachfolgenden Stunden tatsächlich eingetreten sind. Lediglich mit der Niederschlagswahrscheinlichkeit kommen wir manchmal nicht klar. Hier werden gelegentlich Prozentwerte vorhergesagt, die anhand des Regenradars diverser Onlineportale für die nächsten Stunden nicht nachvollziehbar sind.

Die Prognose der Niederschlagsintensität stimmt dagegen wieder gut überein, obwohl wir diese Werte anhand der Wetter-ID selbst definiert haben. Letztendlich ist die Niederschlagsvorhersage insgesamt brauchbar, insbesondere dann, wenn wir Wahrscheinlichkeit und Intensität gemeinsam betrachten.

Das Projekt liegt so, wie es bei uns installiert ist, auf Git.

Ausblick

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Derzeit werten wir von Openweather nur die hourly-Vorschaudaten aus. Aber auch daily-Werte haben es bis in die CSV-Datei geschafft. Hier besteht noch Potenzial. Warum nicht eine weitere Seite in die Wettervorschau aufnehmen, die den Verlauf über die nächsten sieben Tage anzeigt? Wir stellen uns einfache Liniendiagramme für die drei Hauptdaten Temperatur, Niederschlag und Wind vor. Ungefähr so:

  • Openweather-Icons zur Einbindung in eigene Apps oder Webseiten (Bild: Openweather)
  • Beispiel für ein Openweather-Resultset im JSON-Format (Screenshot: Michael Bröde)
  • UML-Schema der für Openweather zuständigen Klassen (Screenshot: Michael Bröde)
  • Für das Projekt aufbereitete Wetterdaten im CSV-Format (Screenshot: Michael Bröde)
  • Koordinaten und Bedeutung der einzelnen Linear-Uhr-Blöcke (Screenshot: Michael Bröde)
  • Beispiel für die Zeitermittlung anhand der aktiven Linear-Uhr-Blöcke (Screenshot: Michael Bröde)
  • UML-Schema der für die Linear-Uhr zuständigen Klassen (Screenshot: Michael Bröde)
  • Koordinaten der Blöcke für die Anzeige der Temperatur (Screenshot: Michael Bröde)
  • Beispiel für die Anzeige des Verlaufs der Temperatur in den nächsten zwölf Stunden (Bild: Michael Bröde)
  • Durch eigene Daten erweiterte Liste der Openweather-IDs (Screenshot: Michael Bröde)
  • Koordinaten der Blöcke für die Anzeige von Bewölkung und Niederschlag (Screenshot: Michael Bröde)
  • Beispiel für die Anzeige des Bewölkungs- und Niederschlagverlaufs in den nächsten zwölf Stunden (Screenshot: Michael Bröde)
  • Koordinaten der Blöcke für die Anzeige des Windstärke (Screenshot: Michael Bröde)
  • Beispiel für die Anzeige des Verlaufs der Windstärken in den nächsten zwölf Stunden (Bild: Michael Bröde)
  • Beispiel für die Anzeige der Min/Max-Wetter-Werte der nächsten zwölf Stunden (Bild: Michael Bröde)
  • Idee für eine Vorschau auf den Wetterverlauf der nächsten sieben Tage (Screenshot: Michael Bröde)
Idee für eine Vorschau auf den Wetterverlauf der nächsten sieben Tage (Screenshot: Michael Bröde)

Es dürfte spannend sein zu schauen, wie genau diese Werte sind. Nach unseren Erfahrungen mit Openweather und nachdem wir uns die Originaldaten auch genauer angeschaut haben, schätzen wir, dass das Ergebnis ganz passabel aussehen könnte. Eine fünfte Bildschirmseite mit diesen Daten wäre eine coole Erweiterung für unsere Uhr.

Weiterhin überlegen wir uns eine Antwort auf die Frage, ob das LED-Panel immer nur die Wetter-Uhr ausgeben muss. Wir könnten doch die hier beschriebene Berlin-Uhr ebenfalls anzeigen. Irgendwie müssen sich die beiden Uhrenvarianten dann allerdings abwechseln.

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Dies sollte in unregelmäßigen Abständen geschehen. Unregelmäßig ist deshalb wichtig, damit nicht dieselben Block-Kombinationen einer Uhrvariante immer zur selben Zeit angezeigt beziehungsweise ausgelassen werden. Wir würden also die Laufzeit jeder Uhr auf eine bestimmte zufällige Minutenanzahl begrenzen, beispielsweise zwischen vier und sechs Minuten, und dann Berlin- und Wetter-Uhr regelmäßig umschalten.

Das hätte eventuell auch noch einen anderen Vorteil. Wir wissen nicht, ob und inwieweit das Thema Einbrennen für unsere LED-Panels eine Rolle spielt. Dieses Problem würden wir durch den Uhrenwechsel auf jeden Fall reduzieren.

Vielleicht sollten wir am Ende auch noch einen tieferen Blick auf die DWD-Daten werfen. Uns hat zunächst die Komplexität etwas verschreckt, was auch damit zusammenhing, dass wir ganz am Anfang der Projektentwicklung standen. Die Uhr ist nun ausprogrammiert. Sie verwendet CSV-Daten, denen egal ist, wer sie liefert. Vielleicht besteht die Möglichkeit, diese Infos auch vom DWD zu erhalten, gegebenenfalls genauer und detaillierter.

Michael Bröde ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. Er arbeitet seit über 20 Jahren in einer IT-Firma, wo er mit Softwarethemen rund um Datenbank- und Anwendungsentwicklung zu tun hat. Dabei setzt er verschiedene Programmiersprachen auf unterschiedlichen Plattformen ein.

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mbroede 22. Aug 2022 / Themenstart

Hallo Kastenbrot, ich gebe Dir recht: Windows Forms, WPF o.ä. unter Linux nur wenn man...

OutOfCoffee 19. Aug 2022 / Themenstart

Flaschenhals? Willst Du die Daten alle paar Millisekunden abfragen? Das Wetter scheint...

Paramus 18. Aug 2022 / Themenstart

... sind genau was man momentan braucht - aber immerhin kann man mit dem Ding im...

landfuerst 18. Aug 2022 / Themenstart

Wenn du deine Wettervorhersage selber berechnen willst, mit ähnlichem Umfang, wirst du...

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