Desktop-Software und Fazit

Dem Stabilitätsanspruch für Opensuse 12.2 folgend, haben die Entwickler auch bei den Desktopanwendungen nicht immer die neueste Version eingepflegt. Als Standard-Office-Suite kommt etwa Libreoffice 3.5.4 zum Einsatz, alternativ kann auch die Calligra-Suite 2.4.2 genutzt werden, die erste Veröffentlichung des KDE-Office-Pakets unter neuem Namen.

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Auf den Installationsmedien finden sich Firefox und Thunderbird in Version 14, in den Update-Repositories ist jedoch bereits Version 15 enthalten. Zur Bildbearbeitung kann Gimp 2.8 im Ein-Fenster-Modus benutzt werden. Mit der Aufnahme der Musikplayer Tomahawk und Pragha und einiger weiterer Anwendungen wächst das Paketarchiv der Distribution weiter an.

  • Das Yast-Bootloader-Modul
  • Opensuse 12.2 verwendet Gnome 3.4...
  • ...das Tool Boxes ist enthalten...
  • ...das Thema wurde farblich grün angepasst...
  • ...einige Gnome-Tweaks sind aktiviert
  • Alternativ kann KDE SC 4.8 genutzt werden...
  • ...das QML-Unterstützt, wie diesen Splash-Screen...
  • ...oder die in QML geschriebenen Fensterlayouts
  • Neu ist auch die Energieverwaltung.
  • KDE 3.5.10 kann installiert werden.
  • Der Linux-Kernel 3.5 bildet die Basis des Systems
  • Zypper zeigt Fortschritte beim Herunterladen...
  • ...und bei der Installation.
  • Die Btrfs-Progs sind schon nach /usr/sbin veschoben wurden, Verknüpfungen von /sbin sind vorhanden.
  • Bereit stehen Firefox 15...
  • ...Libreoffice 3.5.4...
  • ...Gimp 2.8 in der klassichen Ansicht...
  • ...und mit Ein-Fenster-Modus...
  • ...und Calligra 2.4
  • Das Grub-2-Theme in Opensuse 12.2
Bereit stehen Firefox 15...

Nutzern, denen die Softwareauswahl nicht aktuell genug ist, steht eine Vielzahl an Quellen zur Verfügung, über die KDE SC, Libreoffice oder anderes in der jeweils neuesten Version installiert werden kann. Um dabei die Übersicht zu wahren, startete Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman im Dezember 2010 Tumbleweed, das Rolling Releases für Opensuse anbietet. Weitere Software und vor allem jene zur Nutzung patentbehafteter Codecs bietet das Packman-Repository.

Fazit

In unserem kurzen Test haben wir bis auf das Problem mit Plymouth und dem Nouveau-Treiber keine größeren Fehler gefunden. Der Wechsel zu Grub2 sowie Plymouth sollte für die meisten Anwender problemlos sein, auch wenn die gewohnten grafischen Einstellungsmöglichkeiten für den Bootloader nicht mehr vorhanden sind.

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Dass die Entwickler die vergangenen Monate genutzt haben, Fehler zu beseitigen und die Pakete aufeinander abzustimmen ist spürbar. Offen bleibt jedoch zunächst, welche Lehren das Projekt aus dem chaotischen Entwicklungszyklus zieht. Erste Ergebnisse werden der Opensuse-Summit in einigen Wochen und die Opensuse-Konferenz Mitte Oktober bringen.

Eine Übersicht über die Neuerungen in Opensuse 12.2 bietet das Projekt-Wiki, ebenso wie eine Liste der Pakete in den Hauptquellen. Installationsabbilder für DVDs und CDs für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme stehen ab sofort zum Download bereit. Um etwas Platz auf den Medien zu schaffen, ist ein Großteil der Dokumentation nun nicht mehr darauf enthalten. Kostenpflichtige Versionen von Opensuse sind ebenfalls erhältlich.

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 Unter der Haube
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Zingel 12. Feb 2013

Also mein OpenSuSE 12.2 läuft sehr stabil, und ich setzte es sowohl privat als auch...

PaytimeAT 06. Sep 2012

Und ich Google die ganze Zeit und finde nichts obwohl so einfach wäre auf der HP zu...

Wahrheitssager 06. Sep 2012

Rolling Release heißt nicht Bleeding Edge.

Seitan-Sushi-Fan 05. Sep 2012

Danke Golem für den ausführlichen Artikel. Hier noch einige Anmerkungen: Update auf KDE...



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