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Openstack besteht inzwischen aus vielen Komponenten, da fällt es schwer, die Übersicht zu wahren.
Openstack besteht inzwischen aus vielen Komponenten, da fällt es schwer, die Übersicht zu wahren. (Bild: Openstack)

Openstack ist längst nicht perfekt

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Zusammen greifen die Openstack-Komponenten so ineinander, dass sich für Administratoren wie Nutzer eine umfassende Virtualisierungs- und Speicherlösung ergibt. Dabei sollte die schiere Summe der einzelnen Dienste allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in Openstack nicht alles perfekt ist.

Einerseits sind die einzelnen Openstack-Komponenten sehr unterschiedlich ausgereift: Die Kernkomponenten wie Nova und Neutron werden üblicherweise gut gewartet, jüngere Komponenten wie Sahara erfüllen hingegen die Erwartungen oft nur zum Teil.

Andererseits kann Openstack seinem universellen Anspruch nicht immer so gerecht werden, wie die Entwickler es vielleicht gerne wollen. Die große Zahl möglicher Kombinationen macht es schlicht unmöglich, Designentscheidungen so zu treffen, dass sie für jeden möglichen Anwender funktionieren. Open vSwitch und Openflow sind etwa der Standard für SDN in Openstack, funktionieren für größere Netze aber nicht zuverlässig. Unternehmen sehen sich deshalb regelmäßig mit der Notwendigkeit konfrontiert, einzelne Komponenten im Openstack-System durch andere, zum Teil auch kommerzielle Lösungen zu ersetzen. Die Zeit wird zeigen, ob dieses Modell funktioniert.

Die Community ist wichtig

Die Community ist für Openstack traditionell sehr wichtig. Zwar spielt mittlerweile auch eine Reihe von großen Unternehmen eine Rolle, die ihre Interessen durchsetzen wollen. Im Kern ist Openstack aber ein von der Floss-Community getragenes Projekt. Das wird schon dadurch deutlich, dass die Openstack Foundation die Schirmherrschaft über die Wartung der Software übernommen hat und tatsächlich eine Stiftung nach US-Recht ist.

Die einzelnen Openstack-Teile sind in ihrer Entwicklung in eigene Projekte aufgeteilt; jedem Projekt steht ein gewählter Project Technical Lead (PTL) vor. Die wichtigen Entscheidungen werden öffentlich diskutiert, zum Beispiel bei den Openstack-Entwicklertreffen ("Openstack Developers Summit"), die halbjährlich stattfinden. Auch die Dokumentation kommt ausschließlich aus der Community und ist mittlerweile qualitativ sehr hochwertig.

Fazit: Big Business

Openstack gibt Admins all die Werkzeuge an die Hand, die sie für den Betrieb einer Cloud-Computing-Umgebung benötigen. Im Hintergrund stützen namhafte Unternehmen die Bestrebungen des Projekts, das nicht zuletzt deshalb heute als sehr komplexes Gebilde daherkommt. Fakt ist, dass das Einarbeiten in die Openstack-Toolsuite viel Zeit kostet - die Investition lohnt sich für Administratoren am Ende aber durchaus.

Openstack und die meisten seiner Komponenten stehen unter der Apache-Lizenz 2.0. Aktuell ist Version 2014.2 alias Juno vom 14. Oktober 2014. Die nächste Version 2015.1 alias Kilo soll am 30. April 2015 veröffentlicht werden.

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet als Cloud Architect bei Syseleven. Er beschäftigt sich dort intensiv mit den Themen Openstack, Distributed Storage und Puppet und hat kürzlich das iX-Seminar zu Ceph gehalten, das gern zusammen mit OpenStack genutzt wird. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Publikationen. In seiner Freizeit pflegt er Pacemaker für Debian.

 Die vielen Komponenten von Openstack

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twothe 18. Jun 2015

Mal ein Einsatzgebiet, wo OpenStack nützlich gewesen wäre (wenn wir nicht schon eine...

cry88 15. Mär 2015

Schau dir lieber XenApp an. Dürfte eher nach deinem Interesse sein. Nutzer X möchte...

Snoozel 13. Mär 2015

Und ich glaube du verallgemeinerst viel zu stark. In einer typischen Firma im Bereich...

tingelchen 13. Mär 2015

Wenn man wirklich nur VM's will, der kann sich auch mal Proxmox ansehen. Hier gibt es ein...

kagebe 12. Mär 2015

Ich benutze für meinen und andere, von mir verwaltete, Server http://opennebula.org (mit...



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