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OpenRAN: Microsoft bietet für Trump 5G-Dienste aus Azure-Cloud an

Microsoft setzt - wie von der US-Regierung gefordert - auf OpenRAN 5G. Partner sind die großen US-Mobilfunkbetreiber Verizon und AT&T.

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Microsoft Azure Server
Microsoft Azure Server (Bild: Microsoft)

Microsoft wird 5G-Dienste für Edge und andere 5G-Bereiche über seine Cloud-Computing-Plattform Azure zur Verfügung stellen. Das gab das Unternehmen am 28. September 2020 bekannt. Microsoft wird dabei mit den führenden US-Netzbetreibern Verizon, AT&T und dem Ausrüster Samsung zusammenarbeiten.

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Grundlage dafür sind Übernahmen: Microsoft hatte in diesem Jahr Affirmed Networks und Metaswitch übernommen. Affirmed Networks ist Anbieter für virtualisierte mobile Netzwerke und bietet besonders Technologie für den 5G Core an. Affirmed Networks stellte im vergangenen Jahr seinen Cloud-basierten mobilen Unitycloud-Kern vor, der 5G SA (Stand Alone) unterstützt. Das folgte auf die Vorstellung einer mobilen 5G-NSA-Kernplattform im Vorjahr. Metaswitch Networks entwickelt Software, die Voice-over-IP-Telefonie über die Cloud ermöglicht.

Yousef Khalidi, Vice President von Azure Networking, erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, dass durch die Einführung der Plattform in der Telekommunikation in einigen Fällen um 30 bis 40 Prozent der Kosten eingespart werden könnten.

Die US-Regierung möchte 5G auf Standardhardware mit selbstentwickelter Software, also OpenRAN, wie im Februar 2020 unter Berufung auf Lawrence Kudlow, den obersten Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, berichtet wurde. Unternehmen wie Microsoft, Dell und der Telekommunikationskonzern AT&T seien Teil der Bemühungen, sagte Kudlow. Die US-Regierung hatte auch vorgeschlagen, Forschung und Entwicklung für offene 5G-Softwarestandards zu finanzieren - auch damit dürfte OpenRAN gemeint sein.

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"Dell und Microsoft entwickeln derzeit sehr schnell Software- und Cloud-Funktionen, die in der Tat einen Großteil von Geräten ersetzen werden", sagte Kudlow. Software fresse die Hardware in 5G. "Das Gesamtkonzept sieht vor, dass die gesamte US-amerikanische 5G-Architektur und -Infrastruktur hauptsächlich von amerikanischen Firmen erstellt wird", betonte Kudlow. "Das können auch Nokia und Ericsson sein, da sie in den USA stark vertreten sind."

Doch Open RAN für 5G-Netze ist in der Praxis noch umstritten. Die nächsten drei bis vier Jahre werde OpenRAN den Netzbetreibern nicht helfen. Das sagte Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas im Februar 2020. "Es ist eine Vision, die uns aber ab 2025 mehr Optionen gibt und in Europa Ausrüster für Komponenten entstehen lassen könnte, für die es bisher noch gar keinen Markt gibt."

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