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Openpower: Google zeigt sein Power8-Mainboard

Als Mitglied der Openpower Foundation arbeitet Google bereits länger an der Unterstützung der neuen IBM-Power8-Architektur. Nun zeigt Google sein neues Mainboard mit zwei Sockeln für Power8-Prozessoren. Viele Details nennt Google zu seiner Power8-Unterstützung, die auch Software beinhaltet, noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Google-Mainboard für den Power8
Das Google-Mainboard für den Power8 (Bild: Gordon MacKean/Google)

Der Google-Mitarbeiter und Chairman der Openpower Foundation Gordon MacKean hat in seinem Google-Plus-Konto ein Bild des Power8-Mainboards der Suchmaschinenfirma präsentiert. Es handelt sich hierbei nicht um eine Entwicklung von IBM, sondern eine Eigenentwicklung von Google. Das wurde möglich, nachdem IBM seine Power-Architektur im Jahr 2013 geöffnet hat.

  • Der Power8 bietet zwölf Kerne mit je 512 KByte L2 und dazu insgesamt 96 MByte L3-Cache. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
  • Jede Recheneinheit kann mittels Simultaneous Multithreading acht Threads abarbeiten. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
  • Acht EDRAM-Blöcke mit zusammen 128 MByte dienen als externer L4-Cache. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
  • Peripherie wird per PCI-Express 3.0 angebunden. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
  • Der Power8 im Vergleich zu früheren Power-Prozessoren (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
  • Gegenüber dem Power7+ soll der Power8 teilweise mehr als doppelt so flott rechnen. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
Der Power8 bietet zwölf Kerne mit je 512 KByte L2 und dazu insgesamt 96 MByte L3-Cache. (Bild: IBM/Screenshot: Golem.de)
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IBM selbst hat die Verfügbarkeit der Power8-Architektur mit sogenannten Scale-Out-Einstiegsservern vor wenigen Tagen angekündigt. Googles Mainboard bietet zwei Sockel für den Power8, somit sind maximal 192 Threads möglich. Zudem ist die Power8-Hardware für hohe Auslastungen optimiert. Welche Hardware letztendlich verbaut wird, sagte MacKean, der bei Google auch für die Plattform-Gruppe verantwortlich ist, nicht.

An dem Bild lässt sich aufgrund der geringen Auflösung nur wenig erkennen. Vermutlich sind dort SFF-8639-Slots verbaut, die zusammen von NGFF und Sata Express entwickelt wurden, und neben Sata auch PCIe und SAS beherrschen. Zu sehen sind zudem zahlreiche Slots für PCI Express, die Anzahl der Lanes ist aber unbekannt. Da die Neuerung von Power8 die Integration von PCI Express 3.0 ist, und das ohne Zwischenbaustein, dürften dies bereits die schnellen PCIe-Slots sein.

Google ist derzeit dabei, seine Software an Power8 anzupassen, und macht eigenen Angaben zufolge dabei gute Fortschritte.



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chrulri 01. Mai 2014

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