OpenJDK: Microsoft bringt eigenes Java für alle

Die Java-Builds von Microsoft sind nun allgemein verfügbar und der Hersteller untermauert dies mit Verweis auf Millionen Minecraft-Spieler.

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Die OpenJDK-Builds von Microsoft sind allgemein verfügbar.
Die OpenJDK-Builds von Microsoft sind allgemein verfügbar. (Bild: Pierre Andrieu/AFP via Getty Images)

Mircosoft bezeichnet seine intern selbst erstellten Java-Versionen des freien OpenJDK nun als allgemein verfügbar, wie das Software-Unternehmen zu seiner Hausmesse Build 2021 mitteilt. Dabei handele es sich wie bereits zuvor angekündigt um eine kostenlose Distribution des OpenJDK, die frei zur Verfügung stehe und für jeden Zweck einsatzbereit sei.

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Das Unternehmen selbst setze massiv selbst auf Java und nutze intern 500.000 JVM-Instanzen für Linkedin, die Azure-Cloud oder auch Minecraft. Letzteres nimmt Microsoft dann auch als Beispiel für die Funktionsfähigkeit seiner eigenen Java-Version. So nutzen alle Spieler mit dem Minecraft-Snapshot 21W19A Java 16 auf Grundlage der OpenJDK-Builds von Microsoft.

Die dafür genutzte Version, das OpenJDK 16.0.1, stellt Microsoft für x86-CPUs unter Windows, MacOS und Linux bereit. Gleiches gilt für das OpenJDK Version 11.0.11. Zusätzlich dazu gibt es eine Vorschau der Version 16 für 64-Bit-ARM-CPUs unter Linux sowie Windows on ARM. Die Java-Builds stehen außerdem als Docker-Container in dem sogenannten Hub von Docker bereit.

Wie bereits angekündigt, bietet Microsoft einen Langzeitsupport für seine Builds des OpenJDK 11, das noch bis mindestens 2024 gepflegt werden soll und dabei um Patches und möglicherweise Backports erweitert werden soll, auch wenn diese unter Umständen nicht im Upstream-Code des OpenJDK landen. Darauf will Microsoft aber gesondert in den Release Notes hinweisen. Darüber hinaus startet Microsoft auch ein neues Portal, in dem der Hersteller seine Entwicklungsdokumentation rund um die Java-Nutzung zentral sammeln und bereitstellen will.

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Microsoft hatte erst im Herbst 2019 offiziell alle formalen Voraussetzungen erfüllt, um auch selbst zur Entwicklung des OpenJDK beitragen zu können. Microsoft verfolgt dabei den gleichen Ansatz wie Eclipse Adoptium, vormals Adopt OpenJDK, das unabhängig von Oracle frei verfügbare Updates für Java bereitstellt. Auch Amazon liefert bereits eine eigene Java-Distribution aus. Ähnliches gilt wohl auch für die Linux-Pakete des OpenJDK in den Distributionen, die aber nicht plattformübergreifend bereitstehen.

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sambache 29. Mai 2021

Die Thematik ist komplizierter. z.B.: OpenJDK : https://access.redhat.com/articles...

FreiGeistler 28. Mai 2021

Klingt überall so, als ob MS OpenJDK selbst entwickelt hätte, als wäre es etwas neues...

sphere 28. Mai 2021

Wohl kaum. MS hat schon lange kein Produkt mehr zu Windows Update bzw. Microsoft Update...

sambache 27. Mai 2021

Nein, die können ja weiterhin Jachten bauen ;-)



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