OpenJDK: Java 17 bringt LTS, Sealed Classes und M1-Support

Das JDK 17 erscheint und Oracle schlägt vor, die Zeit zwischen LTS-Versionen zu verkürzen. Und Java bekommt lang vorbereitete Neuerungen.

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Java 17 ist erschienen.
Java 17 ist erschienen. (Bild: Pixabay)

Die Referenzimplementierung von Java 17, das OpenJDK 17, ist offiziell erschienen, wie der Oracle-Angestellte und langjährige Java-Entwickler Mark Reinhold mitteilt. Der Java-Hauptsponsor Oracle selbst sowie auch einige weitere Unternehmen aus der Community behandeln die nun verfügbare Version als ein LTS-Release, bieten dafür also Langzeitsupport.

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Im Fall von Oracle bedeutet das eine standardmäßige Pflege über einen Zeitraum von fünf Jahren sowie erweiterten Support für insgesamt acht Jahre. Es ist davon auszugehen, dass andere Hersteller sich daran orientieren. Detaillierte Aussagen dazu, etwa von Amazon für dessen Java-Distribution mit dem Namen Corretto, gibt es jedoch noch nicht.

In einem Blogpost zur Veröffentlichung schreibt Reinhold darüber hinaus, dass das Team überlegt, die LTS-Versionen künftig im Rhythmus von zwei Jahren zu veröffentlichen statt wie bisher alle drei Jahre. So sollen Entwicklungsteams und Unternehmen schneller auf aktuelle LTS-Versionen wechseln und damit auch schneller neue Funktionen nutzen können.

M1-Port, Sealed Classes und kein AOT-Compiler

Zu den Neuerungen des JDK 17 gehört unter anderem ein verbesserter Pseudozufallszahlengenerator (JEP 356), was die Nutzung der Technik erleichtern soll. Hinzugekommen ist auch eine neue Rendering-Pipeline unter MacOS, die Apples Metal-Schnittstelle nutzt (JEP 382). Offiziell unterstützt wird nun auch erstmals der Betrieb von Java auf den M1-ARM-Chips von Apple in dessen aktuellen Macs (JEP 391).

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Entfernt hat das Team dagegen den seit längerem verfügbaren AOT- sowie JIT-Compiler für Java (JEP 410). Die Technik sei seit der Einführung nur sehr wenig genutzt worden, der Pflegeaufwand sei aber enorm. Oracle hatte die Funktionen bereits aus seinen Builds des JDK 16 entfernt und niemand habe sich beschwert. Eigentlich sollte die Technik dazu genutzt werden, einige der mit Java verbundenen "Schmerzen" zu beheben.

Nach einer Vorschauphase offiziell genutzt werden können nun die sogenannten Sealed Classes (JEP 409). Damit kann begrenzt werden, welche anderen Klassen erben oder implementieren dürfen, was eine enge Kopplung gestatten sollte. Die Vorschau auf die Technik hat sich Golem.de vor etwa einem Jahr näher angesehen. Weitere Neuerungen listen die Release Notes.

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