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Openglass: Google Glass hilft Sehbehinderten bei der Orientierung

Die Initiative Openglass will Sehbehinderten mit der Datenbrille Google Glass helfen, sich in ihrer Umgebung besser zurechtzufinden. Ganz ohne menschliche Hilfe geht es jedoch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Glass hilft bei der Identifikation von Gegenständen.
Google Glass hilft bei der Identifikation von Gegenständen. (Bild: Openglass)

Openglass ist eine Initiative von zwei Doktoranden aus den USA, die Googles Computerbrille dazu verwenden wollen, Sehbehinderten den Alltag zu erleichtern. Dabei werden die Kamera und die Sprachsteuerung sowie Internetdienste wie Twitter und Mechanical Turk von Amazon genutzt, um Gegenstände zu identifizieren.

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Brandyn White und Andrew Miller haben zwei Anwendungen für Google Glass entwickelt, mit denen die Computerbrille auch von Menschen genutzt werden kann, die nicht sehen können. Die Anwendung Question-Answering setzt dabei ganz auf die Internetgemeinde. Der Brillenträger nimmt das Bild eines Gegenstandes auf und stellt über Amazons Mechanical Turk oder über Twitter eine Anfrage, was das denn sei. Die Antwort erhält er über die Sprachausgabe der Brille - im Test innerhalb einer kurzen Zeit.

Die App Memento geht da schon deutlich weiter. Hier wird das Live-Video von der Brille per Datenverbindung an einen Cluster geschickt. Dieser führt einen Bildvergleich mit Aufnahmen durch, die ein sehender Anwender gemacht und mit Anmerkungen versehen hat. Der Sehbehinderte betrachtet dann die gleiche Umgebung und erhält gesprochene Hinweise auf Gegenstände in seiner Blickrichtung.

Die beiden sehbehinderten Anwender im Video haben Question-Answering und Memento eine Stunde lang getestet und hatten nach Angaben der Forscher vorher keinerlei Erfahrung mit Google Glass.

Google hat Mitte April 2013 damit begonnen, erste Versionen seiner Datenbrille an Entwickler auszuliefern. Rund 2.000 Exemplare der sogenannten Explorer-Edition soll Google verschickt haben. Die Endkundenvariante soll laut Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt erst 2014 auf den Markt kommen.

Fast 14 Millionen Deutsche können sich laut einer repräsentativen Studie vom Mai 2013 vorstellen, künftig eine Datenbrille wie Google Glass zu nutzen. Skeptisch sind dagegen 35 Prozent, die eher keine Datenbrille tragen würden, ein weiteres Drittel der Befragten (37 Prozent) lehnt solche Geräte ab.

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Anonymer Nutzer 05. Aug 2013

Also ich glaube, Goggles benennt zwar den Gegenstand nicht beim Typennamen, aber...


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