Opener Blackfly: Lufttaxi startet senkrecht - im Wortsinn

Es sieht ähnlich aus wie das senkrecht startende Lufttaxi von Airbus. Doch anders als Vahana kippt Opener nicht die Flügel, sondern das ganze Fluggerät. Das von Larry Page unterstützte Lufttaxi Blackfly soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

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Lufttaxi Blackfly: Hersteller schult Piloten.
Lufttaxi Blackfly: Hersteller schult Piloten. (Bild: Opener)

Privatflugzeug mit Schaukelstart: Blackfly ist ein elektrisch angetriebenes Fluggerät, das einfach zu fliegen sein soll. Eine Pilotenlizenz ist nicht nötig, aber möglicherweise ein unempfindlicher Magen.

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Blackfly ist vier Meter lang und hat eine Spannweite von ebenfalls vier Metern. Die Tragflächen sind vorn und hinten am Rumpf angebracht. Angetrieben wird das Fluggerät von acht Elektropropellern. Blackfly erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 155 Kilometern pro Stunde und schafft eine Reichweite von rund 64 Kilometern.

In dem Fluggerät ist Platz für eine Person. Die steuert das Fluggerät per Joystick. Das sei so einfach, dass von Seiten der Behörden kein Pilotenschein nötig sei, um Blackfly sicher durch die Luft zu bewegen, erklärt Hersteller Opener. Allerdings verlangt Opener von den Käufern, dass sie die schriftliche Prüfung für die Privatpilotenlizenz der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) vorweisen und an einer Schulung durch das Unternehmen teilnehmen.

Wie viele Lufttaxis kann auch Blackfly senkrecht starten und landen - und das im Wortsinn: Die Unterseite des Rumpfes ähnelt der Kufe eines Schaukelstuhls oder eines Schaukelpferds. Statt die Tragflächen mit einer Klappfunktion so anzustellen, dass die Propeller nach oben zeigen, wird der ganze Rumpf so weit nach hinten gekippt, dass die Propeller wie Rotoren wirken und Blackfly abhebt.

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In der Luft wird der Rumpf so gedreht, dass die Tragflächen waagerecht stehen und die Propeller Vortrieb erzeugen. Die Landung funktioniert im umgekehrter Reihenfolge. Blackfly ist also für Insassen, denen beim Fliegen gern mal schlecht wird, also eher weniger geeignet.

Opener ist ein kanadisches Unternehmen, das 2014 nach Kalifornien umgezogen ist. Seit kurzem wird es von Google-Gründer Larry Page, der sich bekanntermaßen für Fluggeräte für jedermann interessiert, unterstützt.

Die Entwicklungszeit von Blackfly dauerte rund sieben Jahre. Opener will das Fluggerät in der kommenden Woche im Rahmen der Luftfahrtshow EAA Airventure Convention in Oshkosh im US-Bundesstaat Wisconsin präsentieren. Das Fluggerät soll im kommenden Jahr in den USA für den Preis eines Sports Utility Vehicle auf den Markt kommen.

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Forenforst 18. Jul 2018

Es ist irreführend den Begriff Taxi auf dieses Fluggerät anzuwenden, da ja niemand damit...

M.P. 18. Jul 2018

Danke für das Video.. Ich stelle mir gerade einen Manager-Typen vor, der zu seinem...

M.P. 18. Jul 2018

Wenn die Schrauben das Fluggeräte gerade nach rechts "ziehen", schaut der Pilot entweder...

trapperjohn 18. Jul 2018

Mit genügend Redundanz und bspw. sanfter Landemöglichkeit bei 2 ausgefallenen Rotoren ist...



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