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Opendaylight: Linux Foundation fördert freies Software Defined Networking

Unter dem Dach der Linux Foundation wollen Hardwarehersteller und verschiedene Unternehmen die größte freie Implementierung für Software Defined Networking erstellen. Unter den Förderern ist auch Microsoft.

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Opendaylight ermöglicht SDN.
Opendaylight ermöglicht SDN. (Bild: Opendaylight)

Mit dem Opendaylight-Projekt wollen verschiedene Unternehmen unter dem Dach der Linux-Foundation eine freie Implementierung von Software Defined Networking(SDN) erstellen. Neben langjährigen Linux-Unterstützern wie Intel, HP, IBM und Red Hat unterstützt auch Microsoft das Projekt als Platin-Mitglied.

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Zwar ist der Windows-Hersteller noch kein Mitglied der Linux-Foundation, doch ist der Schritt wenig überraschend. So arbeitet Microsoft seit einiger Zeit daran, seine Virtualisierungsplattform Hyper-V auch unter Linux betreiben zu können und SDN soll unter anderem den Umgang mit Netzwerken beim Einsatz virtueller Maschinen vereinfachen.

Ersten frei verfügbaren Code erwartet das Opendaylight-Projekt laut Ankündigung im dritten Quartal 2013, enthalten soll es einen offenen Controller, ein virtuelles Overlay-Netzwerk, Protokoll-Plugins und Verbesserungen für Switches. Zur Plattformunabhängigkeit wird das Projekt in Java entwickelt und soll wie bei Java-Projekten üblich unter der Eclipse Public License (EPL) veröffentlicht werden.

Die EPL enthält ein sogenanntes schwaches Copyleft und erlaubt unter bestimmten Bedingungen das Hinzufügen proprietärer Module zur Software. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass die beteiligten Unternehmen ihren Kunden eigene Produkte auf der Basis von Opendaylight anbieten werden.

Mit Openflow arbeitet unter anderem Google an einem Protokoll, das SDN ermöglicht. Die Openflow-Spezifikation wird mittlerweile von der Open Networking Foundation (ONF) verantwortet.



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