OpenCore Legacy Patcher: Entwickler wollen MacOS Ventura auf Uralt-Macs bringen

MacOS läuft mit etwas Hilfe auch auf alten Macs, die Apple offiziell nicht mehr unterstützt. Bei MacOS Ventura ist Ähnliches geplant.

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MacOS Ventura auf einen Mac Mini von 2012
MacOS Ventura auf einen Mac Mini von 2012 (Bild: Mykola Grymalyuk/Twitter)

Apples offizielle Systemanforderungen für MacOS Ventura schließen ältere Macs aus. Wer versucht, darauf das neue Apple-Betriebssystem zu unterstützen, bekommt eine Fehlermeldung. Seit Jahren gibt es eine Entwicklerszene, die Tools entwickelt, um die Installation von MacOS auf alten Macs dennoch zu ermöglichen. Das soll auch bei MacOS Ventura passieren, das vermutlich im Herbst 2022 erscheint.

Für das aktuelle Betriebssysteme MacOS Monterey kann der OpenCore Legacy Patcher (OCLP) verwendet werden, der als Ableger des OpenCore-Hackintosh-Bootloaders regelmäßig aktualisiert wird.

Wie Ars Technica berichtet, haben die OCLP-Entwickler bei MacOS Ventura noch Probleme, sind aber frohen Mutes, dafür sorgen zu können, dass ältere Macs das Betriebssystem noch nutzen können.

Ventura unterstützt dem Bericht nach offiziell keine Intel-CPUs, die älter als die 7. Generation (Kaby Lake) sind. Apple entfernte den Angaben der Entwickler nach auch viele Software-Komponenten, die für ältere Macs notwendig sind, wie Treiber für ältere Intel- und AMD-GPUs und viele mehr.

Nun gibt es Fortschritte: Ein Mac Pro von 2008 (Nvidia Kepler und AMD GCN 1), Mac Minis von 2012 und von 2014 und ein 5k iMac von 2014 scheinen nach einen Tweet nun mit Ventura zu laufen.

Die Hoffnung liegt auf Rosetta 2, mit der Fähigkeiten einer x86-CPU emuliert werden. Die Entwickler extrahieren daraus Komponenten, um in Ventura wieder mit alten CPUs arbeitsfähig zu sein.

Die Probleme, die die Entwickler überwinden müssen, haben sie im Github-Repository des OpenCore Legacy Patchers veröffentlicht.

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