Openbook: Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal

Die erste Crowdfunding-Kampagne hatte ein zu hohes Finanzierungsziel, daher versuchen es die Macher von Openbook noch einmal: Der Konkurrent zu Facebook soll Open Source sein, keine Werbung haben und seine Nutzer nicht tracken. Der zweite Versuch verläuft erfolgreicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Kann Openbook Facebook zu Fall bringen?
Kann Openbook Facebook zu Fall bringen? (Bild: Joel Sagat/AFP/Getty Images)

Die Macher der offenen Alternative zu Facebook, Openbook, haben ihre Finanzierungskampagne bei Kickstarter neu gestartet. Die erste Kampagne wurde wenige Stunden vor ihrem Ablauf abgebrochen, da vom erhofften Finanzierungsziel von 100.000 Euro nur knapp 45.000 Euro erreicht werden konnten. Die neue Kampagne hat ein deutlich niedrigeres Finanzierungsziel, das bereits nach einem Tag erreicht ist.

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Openbook soll komplett auf Open-Source-Software beruhen und seine Nutzer nicht tracken oder anderweitig beobachten. Von Anfang an sollen Sicherheitsexperten regelmäßig nach Schwachstellen suchen.

Der Wechsel zu Openbook von einem anderen Netzwerk soll besonders einfach sein. Nutzer sollen ihre Inhalte wie Fotos, Videos, Chats und Weiteres einfach importieren können. Das soll mit zahlreichen bestehenden sozialen Netzwerken funktionieren; welche das sind, verraten die Macher nicht.

Openbook soll sich nicht durch Werbung finanzieren. Stattdessen sollen Nutzer Beiträge mit der virtuellen Währung Tips, Englisch für Trinkgeld, belohnen können. Dieses Finanzierungsmodell betrifft allerdings nur die Content Creators; wie genau die Macher von Openbook Geld verdienen sollen, bleibt in der Vorankündigung bei Kickstarter ungeklärt.

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Das neue Finanzierungsziel liegt bei 30.000 Euro, also deutlich weniger als die 100.000 Euro der ersten, gescheiterten Kampagne. Die Macher von Openbook konnten das Ziel durch verschiedene Maßnahmen drücken, auch durch die Beseitigung von ihrer Ansicht nach taktischen Fehlern der ersten Kampagne.

So haben die Macher mehr eigenes Vermögen in das Projekt gesteckt und so kalkuliert, dass sie sechs Monate lang das Programmieren von Openbook finanzieren können. Denkbar ist, dass das Netzwerk nicht wie Facebook kostenlos sein wird.

Ebenfalls geändert haben die Openbook-Macher die Priorität der Plattform: Anstatt wie bei der ersten Kampagne zunächst eine Weboberfläche zu programmieren, soll nun zuerst eine Mobil-App erscheinen. Das entspreche den Gewohnheiten der Nutzer eher. Als Stretch Goal ist allerdings auch wieder eine Webversion von Openbook vorgesehen.

Mit einer Beteiligung von 5 Euro können sich Unterstützer einen frühen Zugang zu Openbook sichern, so das Projekt denn zustande kommt. Diese Nutzer sollen das soziale Netzwerk dann ab März 2019 verwenden können. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels haben die Macher ihr Finanzierungsziel bereits erreicht. Die Kampagne läuft noch bis Anfang September 2018.

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Some0NE 22. Aug 2018

Gut das ist wahr. Steemit ist nicht sonderlich massentauglich (vermutlich skaliert es...

janoP 22. Aug 2018

Aber dafür plattformunabhängig. Und theoretisch ist WhatsApp sogar ziemlich sicher...

crazypsycho 21. Aug 2018

Eher meint er wohl, dass Facebook das schon allein hinbekommt, oder von einem besserem...



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