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Auffangstation für Google-Plus-Nutzer

Etliche der neuen Openbook-Nutzer kommen direkt von Google+, Googles sozialem Netzwerk, das gerade geschlossen wird. Ein kurzer Stimmungstest zeigt, dass sich viele der ehemaligen Google-Plusser eine Menge von Openbook erhoffen. Das liegt auch an stellenweise ähnlichen Strukturen: So können in Openbook Nutzer auch in Kreisen organisiert werden. Die Nutzerdemographie erinnert uns ebenfalls eher an Google+ als an Facebook: Die Nutzer von Openbook erscheinen uns sehr technikaffin, bei einem nicht unerheblichen Teil handelt es sich um Programmierer.

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Die Entwicklung von Openbook bezeichnet Hernández als "community driven", also in starker Weise beeinflusst von den Nutzern. "90 Prozent der neuen Funktionen sind Dinge, die uns die Nutzer vorgeschlagen haben", erklärt er im Gespräch. Zudem freut sich Hernández über die Begeisterung. "Einer unserer Nutzer hat einen Desktop-Client von Openbook programmiert, ein anderer ein Watchface für Samsung-Smartwatches", erklärt er. Dabei ist natürlich der Open-Source-Charakter der Software hilfreich. Den Desktop-Client gibt es für Linux und Windows, es handelt sich um die portierte Mobile-App.

  • Openbook ist nach Gruppen, sogenannten Communities, geordnet, die zahlreiche Themen abdecken. (Screenshot: Golem.de)
  • Außerdem können Nutzer andere User in Kreisen organisieren und Beiträge nur an diese versenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Openbook-Gruppen sind moderiert und verfügen meist über Regeln, die sich an der Netiquette orientieren. (Screenshot: Golem.de)
Die Openbook-Gruppen sind moderiert und verfügen meist über Regeln, die sich an der Netiquette orientieren. (Screenshot: Golem.de)

Dennoch sind künftige Streitereien natürlich nicht ausgeschlossen, das weiß auch Hernández. Mögliche Probleme will das Openbook-Team angehen, wenn sie anfallen; um nicht von ihnen überrannt zu werden, soll Openbook nur langsam wachsen. "Wir haben erkannt, dass die Zeit für exponentielles Wachstum bei sozialen Netzwerken vorbei ist. Das wollen wir auch gar nicht", erklärt Hernández. "Unsere Strategie ist, langsam und stabil zu wachsen. Also beispielsweise 10.000 neue Nutzer zu registrieren und uns dann um die anfallenden Probleme zu kümmern."

Im April 2019 sollen alle Kickstarter-Unterstützer zehn Einladungen bekommen, die sie an Freunde verteilen können. Würde jeder der knapp 1.500 Nutzer diese Möglichkeit voll ausschöpfen, wären das 15.000 neue Nutzer - wobei anzunehmen ist, dass wohl nicht das Maximum erreicht werden wird. Sobald Hernández und sein Team die durch die neuen Nutzer entstehenden Herausforderungen gemeistert haben, wollen sie die nächste Charge an neuen Nutzern einladen.

Auf diese Weise können die durch eine Vielzahl an Nutzern möglicherweise entstehenden Probleme sicherlich besser mit einem kleinen Entwicklungsteam gelöst werden als bei einer kompletten Öffnung von Openbook. "Wahrscheinlich werden wir für einige Zeit nur mit Einladungen arbeiten", sagt Hernández.

Gruppen sind moderiert

Auch das Thema Fake News, also gezielt gestreute Falschinformationen, beschäftigt Hernández. "Alle Inhalte, die in einer Community gepostet werden, sind moderiert. In diesen öffentlichen Feeds werden nie Beiträge erscheinen, die in einer Nutzer-Timeline veröffentlicht werden", erklärt er. Zudem ist das Entwicklerteam von Openbook Hernández zufolge aktuell dabei, neue Werkzeuge zu programmieren, mit denen Probleme gemeldet werden können.

Dabei wollen die Macher des sozialen Netzwerkes mit einem Schwellwert arbeiten: Haben beispielsweise 80 Prozent der Nutzer einen Beitrag gemeldet, wird er zeitweilig versteckt, bis ihn sich ein Moderator anschauen kann. Auf diese Weise könnte verhindert werden, dass sich Falschinformationen schnell verbreiten. Aktuell können Nutzer das Openbook-Team direkt anschreiben, wenn es Probleme geben sollte. Zudem gibt es immer die Möglichkeit, Fehler in einer der passenden Communitys zu melden, beispielsweise in der für die Alphanutzer.

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 Openbook-Gründer Hernández ist überallEinladungssystem soll zunächst bleiben 
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Katharina... 17. Apr 2019

Getroffene Hunde bellen. :) Schönen Tag noch.

Katharina... 11. Apr 2019

Hm in meiner Stadt fällt mir ad hoc nur einer ein. Zisch oder sowas. Oke ich bin nicht...

deserr 10. Apr 2019

Wie willst du es denn sonst nennen? "Früher als ein Monat"? DAS klingt bescheuert und...

crazypsycho 09. Apr 2019

Dann frag ich mich von welcher Richtlinie du sprichst. Denn in der mit dem umstrittenem...

SirFartALot 08. Apr 2019

Starbook hab ich auch genutzt, aber was das andere ist, weiss ich nicht. :P


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