• IT-Karriere:
  • Services:

OpenAI: Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig

Zuerst in Tausenden parallelen Simulationen, dann in der echten Welt: Der Roboterarm von OpenAI kann bereits einen Zauberwürfel einhändig lösen. Gesteuert wird er von einer Software, die sich den Ablauf selbst beigebracht hat. Trotzdem ist das in der echten Welt noch eine Herausforderung.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Roboterarm von OpenAI bewegt sich fast wie eine echte Hand.
Der Roboterarm von OpenAI bewegt sich fast wie eine echte Hand. (Bild: OpenAI)

Forscher der KI-Initiative OpenAI haben einen Roboterarm entwickelt, der diverse feinmotorische Aufgaben bewältigen kann. Ein erster Erfolg: Die Maschine hat einen Rubik's Cube - auch Zauberwürfel genannt - einhändig und selbstständig gelöst. Die Grundlage ist ein Machine-Learning-Programm basierend auf dem Prinzip des Reinforcement Learning. Dieses steuert Finger und Gelenke der Hand.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Diehl Stiftung & Co. KG, Nürnberg

Um das zu erreichen, standen die Forscher vor einer Herausforderung: Wie kann Software virtuell parallel Lösungsansätze trainieren? Es wurde dazu eine virtuele Umgebung programmiert, die physikalische Gesetze der Physik simuliert. Dort wird ein Modell der Roboterhand und dessen Sensoren eingesetzt. Solche Umgebungen können dann tausendfach parallel ablaufen. Das Programm lernt so wesentlich schneller, wie es mit dem Zauberwürfel umgehen soll.

Die Trainingsumgebungen werden durch den Algorithmus Automatic Domain Randomization (ADR) erstellt. Dieser generiert von Schritt zu Schritt kontinuierlich schwerere und zufällig aufgebaute Szenarien, die das System bewältigen muss. Ein zufallsgenerierter Parameter ist etwa die Größe des Zauberwürfels.

Erfolg nicht garantiert

Das so trainierte Modell haben die Forscher anschließend auf die echte Welt übertragen. Dort haben sie den Roboterarm ebenfalls unter verschiedenen Bedingungen laufen lassen. In einem Versuch hat er zwei zusammengebundene Finger, mal hat er einen Gummihandschuh an, mal wird der Zauberwürfel durch äußere Einflüsse angestupst. Das Ziel ist es, den Arm so robust gegen Außeneinwirkung wie möglich zu machen. In einem zukünftigen praktischen Einsatz in der echten Welt wäre das essenziell.

Den Rubik's Cube löst der Arm zumindest noch immer nicht voll zuverlässig. 20 Prozent aller zeitbegrenzten Versuche führen zum Erfolg, wenn die Farben des Würfels für den schlechtesten Fall gemischt werden und 26 Drehungen notwendig sind. In einem durchschnittlichen Szenario schafft der Roboter immerhin 60 Prozent aller Versuche mit Erfolg.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,00€, Portable T5 500 GB 86,00€)

n0x30n 18. Okt 2019

Ich auch, obwohl es schon eine echte Qual war sich das anzugucken. ;) Bin mal gespannt...

Proctrap 16. Okt 2019

es geht um das Gesamte: die Steuerung, Erkennung, Einwirkungen etc. Nicht um den...

Insomnia88 16. Okt 2019

Allerdings ist das im Video auch keine Hand ;) Der Hauptpunkt an dieser News, wie es auch...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

O2 Free Unlimited im Test: Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich
O2 Free Unlimited im Test
Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Telefónica Neue O2-Free-Tarife verlieren endloses Weitersurfen
  2. O2 My Prepaid Smartphone-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen
  3. O2 Free Unlimited Basic Tarif mit echter Datenflatrate für 30 Euro

Gebrauchtwagen: Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist
Gebrauchtwagen
Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist

Noch steht der Markt für gebrauchte Teslas und andere Elektroautos am Anfang der Entwicklung. Für eine verlässliche Wertermittlung benötigen Käufer ein Akku-Zertifikat. Das bieten private Verkaufsberater an. Ein österreichisches Startup will die Idee groß rausbringen.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

    •  /