Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
OpenAI o1:
Nicht genug durchdacht?

Die o1-Modelle sollen erst "nachdenken", dann antworten. Die ersten Ergebnisse sehen gut aus. Doch es gibt auch Fehler – und womöglich gefährliche Tipps.
/ Fabian Deitelhoff
14 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
OpenAI hat seine neuen o1-Modelle vorgestellt, von denen das Unternehmen sagt, dass sie nachdenken können. (Bild: KI-generiert mit PlaygroundAI/Stable Diffusion XL)
OpenAI hat seine neuen o1-Modelle vorgestellt, von denen das Unternehmen sagt, dass sie nachdenken können. Bild: KI-generiert mit PlaygroundAI/Stable Diffusion XL

Mit sogenannten Chain-of-Thought-Verfahren sollen die o1-Modelle Probleme schrittweise analysieren und lösen können. Sie unterscheiden sich damit deutlich von ihren Vorgängern wie GPT-4: Während GPT-4 sich auf natürliche Sprachverarbeitung und generative Aufgaben konzentriert, liegt der Fokus der o1-Reihe auf komplexem Reasoning (Durchdenken beziehungsweise Argumentieren) und der Lösung anspruchsvoller Probleme in Wissenschaft, Mathematik und Programmierung.

Ein herausragendes Merkmal der o1-Modelle ist ihre Fähigkeit zum "Nachdenken" vor der Antwortgenerierung, was zu präziseren und durchdachteren Ergebnissen führen soll. OpenAI hat die o1-Modellreihe am 12. September 2024 vorgestellt(öffnet im neuen Fenster). Noch handelt es sich laut OpenAI um eine Vorschauversion. Verfügbar sind diese neuen Modelle auch noch nicht für alle, was sich aber bald ändern soll. Die ersten Ergebnisse sind, so weit überprüfbar, gut, allerdings gibt es bei der Sicherheit erhebliche Bedenken.

Golem Plus Artikel