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OpenAI mit neuer Struktur: Microsoft sichert sich OpenAIs KI-Technologie bis 2032

OpenAI hat den Strukturumbau vollzogen, den Elon Musk verhindern wollte. Microsoft baut seine Vorzugsposition aus.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Sam Altman und Satya Nadella (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Sam Altman und Satya Nadella Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Microsoft hält künftig einen Anteil von 27 Prozent am ChatGPT-Entwickler OpenAI und hat sich Zugang zur Technologie der KI-Firma bis zum Jahr 2032 gesichert. Die Beteiligung werde aktuell mit rund 135 Milliarden US-Dollar bewertet, teilte Microsoft(öffnet im neuen Fenster) mit.

Anleger reagierten positiv, der Kurs von Microsoft stieg zeitweise um drei Prozent. Der Börsenwert stieg teilweise über die Marke von vier Billionen US-Dollar. OpenAI wird nach Abschluss der Vereinbarung mit Microsoft mit 500 Milliarden US-Dollar bewertet, so Reuters(öffnet im neuen Fenster) .

OpenAI(öffnet im neuen Fenster) schloss mit der Vereinbarung einen Umbau ab, an dem monatelang gearbeitet wurde. Die grundsätzliche Struktur mit einer Non-Profit-Organisation, die ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen kontrolliert, bleibt bestehen.

Neue Struktur mit Non-Profit- und Profit-Teil

Der Non-Profit-Teil heißt OpenAI Foundation und hält einen Anteil von 26 Prozent an der OpenAI Group, bei der die geschäftlichen Aktivitäten angesiedelt sind. Für die Kontrolle sollen zusätzliche Stimmrechte der OpenAI Foundation sorgen.

Die restlichen 47 Prozent der OpenAI Group nach den Beteiligungen der OpenAI Foundation und von Microsoft liegen bei aktuellen und früheren Mitarbeitern sowie Investoren. Der einstige OpenAI-Mitgründer Elon Musk versuchte vor Gericht , den Umbau zu torpedieren. Der Tech-Milliardär lässt bei seiner KI-Firma xAI den ChatGPT-Konkurrenten Grok entwickeln.

ChatGPT kommt OpenAI zufolge aktuell auf rund 800 Millionen Nutzer pro Woche. Microsoft war ein sehr früher Unterstützer von OpenAI und versorgte die junge Firma mit Rechenleistung und Milliarden für das Training der KI-Modelle. Im Gegenzug sicherte sich das Unternehmen Zugang zu Technologien von OpenAI und integriert sie in seine Produkte.


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