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OpenAI: KI-Software komponiert Popsongs

Das KI-System Jukebox erzeugt recht gute Songs in unterschiedlichen Genres oder nach dem Vorbild bestimmter Musiker. Nur am Refrain hapert es noch.

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Musiker bei einem Konzert (Symbolbild)
Musiker bei einem Konzert (Symbolbild) (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Das hat bestimmt jeder schon einmal erlebt: neue Musik gekauft oder geladen und der erste Eindruck ist: "Schon hundert Mal gehört, klingt wie aus der Retorte." Letzteres könnte bald der Fall sein: OpenAI hat eine Software entwickelt, die Musikstücke in verschiedenen Stilen erschafft.

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Jukebox ist ein neuronales Netz, das instrumentale Musik, aber auch Gesang generiert. Stil oder ein Künstler, der als Vorbild dient, werden vorgegeben. Dann kreiert die künstliche Intelligenz (KI) einen entsprechenden Song. Sie kann auch zu einigen Tonfolgen aus einem Anfang den Rest des Stücks ergänzen. Eine Auswahl der Songs haben die Entwickler auf der Audioplattform Soundcloud veröffentlicht.

Die Entwickler trainierten das KI-System mit Hilfe von 1,2 Millionen Musikstücken inklusive den Texten, die etwa zur Hälfte in Englisch verfasst waren. Die Texte hatten sie in hoher Qualität aus dem Netz geladen. Wichtig war, dass diese Stücke mit Metadaten versehen waren, die Hinweise auf den Künstler, das Genre, das Veröffentlichungsjahr oder Stichworte über die Stimmung enthielten.

Das funktioniert schon recht gut und zwar nicht nur für Popmusik, der man ja gern unterstellt, sie sei nach Schema F gestrickt, sondern auch für Rock à la Elvis Presley ebenso wie Country-Musik, Hip-Hop und Metal. Selbst ein Stück im Stil von David Bowie bekommt die KI hin. Technisch ist das recht aufwendig: Eine Minute Musik zu erzeugen erfordert neun Stunden.

Die Software sei "bei der musikalischen Qualität, der Kohärenz, der Länge der Hörprobe und der Fähigkeit, sich an Künstler, Genre und Text zu orientieren, Fortschritt", schreiben die Forscher. Dennoch bestehe ein großer Unterschied zwischen der von Jukebox erzeugten und von Menschen geschriebener Musik. Die Jukebox-Stücke könnten "lokale musikalische Kohärenz aufweisen, traditionellen Akkordmustern folgen und sogar beeindruckende Soli enthalten". Was aber noch fehle, seien größere musikalische Strukturen wie beispielsweise sich wiederholende Refrains.

OpenAI ist ein gemeinnütziges Forschungsunternehmen, das im Bereich der KI forscht. Dabei soll es explizit um die Vorteile der KI für die Menschheit allgemein gehen, nicht um profitorientierte Forschung. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Tesla-Chef Elon Musk und der US-Softwarekonzern Microsoft.

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wurstdings 06. Mai 2020

Da man unendlich viele Töne aneinander reihen kann, gibt es auch unendlich viele...

Gurli1 05. Mai 2020

Die Songs haben ja noch nicht einmal einen gleichbleibenden Rhythmus oder Takt. Es ist...

Oh je 05. Mai 2020

und ernsthaft gut findet und es kauft. Dann könnten die sich damit beschäftigen und wären...

qq1 05. Mai 2020

vieles meiner alpträume habe ich mit realen sachen assoziiert. meine alpträume sind...

CHU 05. Mai 2020

ein Dieter B. aus T bei Hamburg hat sowas schon seit 30 Jahren am Start. Jetzt müsste ich...


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