Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

OpenAI: GPT-6.1 Sol soll günstiger als GPT-6 Astra, aber fast genauso gut sein

OpenAI hat mit GPT-6.1 Sol ein neues Modell vorgestellt, das zwischen Kosteneffizienz und Leistungsfähigkeit positioniert wird.
/ Andreas Donath
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
GPT-6.1 (Bild: OpenAI)
GPT-6.1 Bild: OpenAI

Das neue GPT-6.1 Sol(öffnet im neuen Fenster) ist da und richtet sich an Entwicklungsteams und Unternehmen, die leistungsstarke KI nutzen wollen, ohne die Spitzenpreise von OpenAIs GPT-6 Astra zu zahlen. Das neue Sol soll vor allem bei agentischer Programmierung zulegen.

OpenAIs eigene Benchmarkdaten fallen deutlich aus. Beim DeepSWE-v1.1-Test, der komplexe Softwareentwicklungsaufgaben in echten Codebasen bewertet, erreichte GPT-6.1 Sol ein nahezu mit Astra gleiches Ergebnis und übertraf den Vorgänger GPT-6 Sol um 6,4 Prozentpunkte.

Im Bereich Dokumentenverständnis schnitt das neue Modell solide ab. Auf der GDP.pdf-Evaluation, die misst, wie zuverlässig Modelle fachliche Fragen aus komplexen PDFs beantworten, lag GPT-6.1 Sol besser als das konkurrenzfähige Opus 5.5 mit Fallbacks – und das für weniger als die Hälfte der Kosten pro Aufgabe.

Beim Automationbench, der testet, ob Agenten mehrschrittige Geschäftsprozesse eigenständig durchführen können, legte GPT-6.1 Sol mit mittlerer Reasoning-Stufe ein um 2,2 Prozentpunkte besseres Ergebnis als Opus 5.5 vor, wieder bei etwa einem Drittel der Kosten.

Im wissenschaftlichen Kontext, gemessen am Terminal-Bench-Science-0.1-Benchmark für Datenanalyse und Theorembeweise, verdoppelte das neue Modell fast die Performance des alten GPT-6 Sol. Die Kosten beliefen sich bei maximaler Reasoning-Stufe auf durchschnittlich 5,47 US-Dollar pro Aufgabe. Im Vergleich dazu kosten Opus 5.5 und Astra 23,21 beziehungsweise 23,80 US-Dollar.

Verfügbarkeit

GPT-6.1 Sol ist über ChatGPT Work und Codex verfügbar sowie von Nutzern mit Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- oder Education-Abo nutzbar. Die API-Preise liegen bei zwei US-Dollar pro Million Input-Tokens.

Fast täglich gibt es Neues aus der KI-Welt – ein neues Produkt hier, aktuelle Forschung da: Vielleicht ist es ein Durchbruch! Doch wie ist das zu bewerten? Mit dem Golem-Newsletter AI Lab Report behaltet ihr den Überblick über die wichtigsten Entwicklungen. Der Newsletter ist kostenlos, ihr könnt ihn hier abonnieren.


Relevante Themen