OpenAI-Chef Sam Altman: Homeoffice "einer der schlimmsten Fehler der Tech-Industrie"

Der CEO von OpenAI ist überzeugt, dass neue Produkte besser in einem Büro als am privaten Schreibtisch im Homeoffice entstehen. "Ich denke, einer der schlimmsten Fehler der Tech-Industrie seit langem war die Annahme, dass jeder für immer aus der Ferne arbeiten könnte" , sagte Sam Altman Anfang laut Fortune(öffnet im neuen Fenster) auf einer Konferenz des Zahlungsanbieters Stripe.
Dass man in "Start-ups nicht persönlich zusammenkommen müsse und dass es keinen Verlust an Kreativität geben werde" , habe sich Altmans Ansicht nach als falsch herausgestellt. "Ich würde sagen, das Experiment ist vorbei, und die Technologie ist noch nicht gut genug, dass die Leute für immer aus der Ferne arbeiten können, besonders bei Start-ups."
Neu ist diese Position des OpenAI-CEO nicht. Im Januar 2023 twitterte er(öffnet im neuen Fenster) , dass "die meisten Technologieunternehmen, die überstürzt und dauerhaft auf Fernarbeit umgestellt haben, einen großen Fehler begangen" hätten. "Die Risse werden langsam sichtbar" werden, auch wenn es bei einigen funktioniere. "Harte Arbeit ist noch weniger in Mode als persönliche Arbeit, aber auch daran glaube ich noch sehr!"
Gleichzeitig arbeiteten einige von OpenAIs besten Leuten remote. Daran wolle Altman auch nichts ändern. Interessierte Bewerber sollten sich nicht davon abhalten lassen, dass sie San Francisco (wo das Unternehmen sitzt) hassten.
Mit seiner Einschätzung ist Altman in der Branche nicht allein. Zuletzt forderte Amazon-CEO Andy Jassy von seinen Angestellten eine teilweise Rückkehr ins Büro . Viele von denen, deren Stelle Anfang 2023 nicht gestrichen wurde , versuchten, sich dagegen zu wehren. Eine Petition gegen Sassys Entscheidung fand Tausende Unterzeichner .



