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OpenAI: Apple legt neue Beweise für Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor

Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von geistigem Eigentum – und hat im Verfahren neue Beweise für Datendiebstahl vorgelegt.
/ Tobias Költzsch
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OpenAI-Chef Sam Altman und der damalige Apple-CEO Tim Cook bei einem Dinner im Weißen Haus im September 2025 (Bild: SAUL LOEB/AFP via Getty Images)
OpenAI-Chef Sam Altman und der damalige Apple-CEO Tim Cook bei einem Dinner im Weißen Haus im September 2025 Bild: SAUL LOEB/AFP via Getty Images

Im Verfahren zwischen Apple und OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen und geistigem Eigentum hat Apple neue Erkenntnisse vorgelegt. Apple hat OpenAI verklagt und wirft dem KI-Unternehmen vor, dass ehemalige Apple-Mitarbeiter gezielt vertrauliche Daten für die Entwicklung von Produkten bei OpenAI verwendet haben.

Wie Macrumors(öffnet im neuen Fenster) berichtet, wertete Apple den mittlerweile zurückgegebenen Laptop seines ehemaligen Mitarbeiters Liu Chang aus. Dabei wurde entdeckt, dass Liu Informationen zu vertraulichen Apple-Schaltkreisen heruntergeladen und diese für seine Arbeit bei OpenAI verwendet haben soll. Weitere Personen bei OpenAI sollen gewusst haben, dass Liu unberechtigt auf Apples Cloud mit den Informationen zugegriffen haben soll.

Liu soll die Schaltkreis-Informationen zwei Monate nach seinem Weggang von Apple heruntergeladen haben. Mit ihnen soll er eine Simulation betrieben und die KI mit den Informationen versorgt haben. Der Zugriff auf die Informationen erfolgte offenbar über einen Mac Mini, der sich später mit dem Macbook synchronisiert haben soll. Daher weiß Apple von dem Zugriff.

Liu soll Vernichtung von Beweisen verlangt haben

Nachdem Liu von den Ermittlungen gegen ihn erfahren hatte, soll er einer Kollegin bei OpenAI Anweisungen gegeben haben, mögliche Beweise zu vernichten. Apple teilte die neuen Erkenntnisse auch deshalb dem Gericht mit, um eine beschleunigte Beweisaufnahme zu erzwingen. Weitere Geräte von Liu sollen untersucht werden. Das Gericht soll sich am 1. Oktober 2026 mit der Sache beschäftigen.

Im Verfahren wird dem ehemals hochrangigen Apple-Manager Tan Tang vorgeworfen, von Apple kommende Bewerber angewiesen zu haben, vertrauliche Informationen von Apple preiszugeben. Abgeworbene Apple-Mitarbeiter sollen Schulungen erhalten haben, wie sie Sicherheitsvorkehrungen umgehen können, die den Diebstahl von Interna verhindern sollen.

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