Open WebOS: HP veröffentlicht finale Version

Die finale Version 1.0 von Open WebOS ist erschienen. Die darin enthaltene Embedded-Version Open WebOS OE verwendet die gleiche Benutzeroberfläche wie Open WebOS selbst. Installieren lässt sich Open WebOS aber weiterhin nicht ohne eigene Anpassungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Open WebOS 1.0 ist erschienen.
Open WebOS 1.0 ist erschienen. (Bild: HP)

HP hat erwartungsgemäß die finale Version 1.0 von Open WebOS veröffentlicht. In der Open-Source-Version von HPs mobilem Betriebssystem wurden seit der zweiten Beta nur wenige Änderungen vorgenommen. So gleicht nun die Benutzeroberfläche von Open WebOS OE (Open Embedded) derjenigen von Open WebOS. Diese wiederum orientiert sich an der Oberfläche, die WebOS 3.0 auf dem Touchpad bietet.

 
Video: Open WebOS 1.0 auf einem HP-Touchsmart-PC
Stellenmarkt
  1. Product Manager Cloud / PaaS / IaaS (m/w/d)
    iWelt GmbH + Co. KG, Eibelstadt
  2. Inhouse-Consultant (w/m/d) Finance & Controlling / Anwendungsbetreuer/in SAP FI/CO
    München Klinik gGmbH, München
Detailsuche

Nach wie vor handelt es sich bei Open WebOS nur um das Betriebssystem selbst. Ohne Anpassungen lässt es sich nicht auf WebOS-Geräten wie dem Touchpad oder auf WebOS-Smartphones installieren. In einem Video zeigen die HP-Entwickler ein installiertes Open WebOS 1.0 auf einem etwas betagten HP-Touchsmart-PC. Das sei mit nur wenigen Anpassungen möglich, schreibt HP in seinem Blog. Open WebOS fehlen vor allem die Gerätetreiber.

Mit Linux-Kernel 3.3

Open WebOS läuft nur auf Geräten, die Linux-Kernel 3.3 und neuere Versionen unterstützen. Zudem müssen für diese Geräte passende Open-Source-Treiber zur Verfügung stehen. HP spricht in diesem Zusammenhang von einer zukünftigen Hardwareplattform. Denn der Linux-Kernel 3.3 ist relativ neu und noch gibt es keine Mobilgeräte, die dafür zertifiziert sind. Alle Android-Geräte basieren bisher auf dem Linux-Kernel 3.1, so dass auch auf diesen Geräten Open WebOS nicht ohne weiteres laufen wird.

Es bleibt damit offenbar der Homebrew-Szene überlassen, die notwendigen Anpassungen an Open WebOS vorzunehmen, damit Nutzer das Betriebssystem auf ihrem WebOS-Smartphone oder -Tablet einsetzen können.

Enyo 2.0 für Entwickler

Die in Open WebOS enthaltenen Kernapplikationen wurden ebenfalls nicht geändert. Sie entsprechen denen der Enyo-1.0-Versionen, die HP bereits freigegeben hat. Open WebOS unterstützt aber auch Version 2.0 des Enyo-Frameworks. Laut HP können Entwickler mit Open WebOS die auf Enyo 2.0 angepassten Versionen ihrer Anwendungen testen.

Open WebOS 1.0 ist unter der Apache-2.0-Lizenz erschienen. Laut HP haben seit den Veröffentlichungen der letzten Beta Experten aus der Community nicht nur Bugfixes erstellt, sondern auch fehlende Abhängigkeiten aufgelöst und Einfluss auf die Struktur des Quellcodes genommen. Der Quellcode steht auf einem Github-Server zum Download bereit.

Weitere Anpassungen sollen folgen

In späteren Versionen von Open WebOS sollen noch die Unterstützungen für Qt5 und WebKit2, ein auf Bluez basiertes Bluetooth-Stack sowie die Netzwerkverwaltung Connman integriert werden. Außerdem sollen Open-Source-Komponenten für Video und Audio übernommen werden. Die Rendering-Architektur der Systemverwaltung Sysmgr soll ebenfalls optimiert werden.

Im August 2011 hatte HP Hals über Kopf die gesamte WebOS-Gerätesparte geschlossen. Danach wurden Geräte wie das WebOS-Tablet Touchpad oder das WebOS-Smartphone Pre3 zu Schleuderpreisen verkauft. Ende 2011 entschied HP dann unter einer neuer Chefin, WebOS als Open-Source-Projekt weiterzuführen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kim Schmitz' Lebensgeschichte
Die Dotcom-Blase

Glaubt man seiner Autobiografie, wollte Kim Schmitz als Jugendlicher einfach nur raus aus seinem Leben. Also schuf er sich ein neues: als Kim Dotcom.
Von Stephan Skrobisch

Kim Schmitz' Lebensgeschichte: Die Dotcom-Blase
Artikel
  1. Apple: Steht ein iPhone 13 für Unglück?
    Apple
    Steht ein iPhone 13 für Unglück?

    Die 13 gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl - das könnte für Apple beim kommenden iPhone zum Problem werden.

  2. Nachhaltigkeit: Amazon beim Aussortieren von Neuwaren zur Zerstörung gefilmt
    Nachhaltigkeit
    Amazon beim Aussortieren von Neuwaren zur Zerstörung gefilmt

    ITV News hat ein Video veröffentlicht, das Amazon beim Aussortieren neuer Produkte zeigen soll. Dabei geht es um große Stückzahlen.

  3. Horror: EA will Dead Space wiederbeleben
    Horror
    EA will Dead Space wiederbeleben

    Fans wünschen sich seit Jahren eine Fortsetzung von Dead Space - nun steht wohl die Ankündigung einer "Neuinterpretation" bevor.

stuempel 01. Okt 2012

Aufgrund der 256 MB RAM wurde webOS 2 nie offiziell für das erste Pre ausgeliefert...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Amazon Prime Day nur noch heute • Gaming-Laptops von Razer, MSI & Asus • MS Surface Pro 7 664,05€ • Bosch-Werkzeug • RAM von Crucial • Monitore (u. a. Acer 27" WQHD 144Hz 259€) • SSDs (u. a. Sandisk Ultra 3D 1TB 70,29€) • Gaming-Chairs • MM Gönn dir Dienstag [Werbung]
    •  /