Abo
  • Services:
Anzeige
Diesen Warnhinweis bekommen Nutzer alter Versionen von Xscreensaver angezeigt.
Diesen Warnhinweis bekommen Nutzer alter Versionen von Xscreensaver angezeigt. (Bild: Jamie Zawinski)

Sinnvolles Miteinander von Distro und Entwicklern hilft Nutzern

Derartige Diskussionen zwischen den Erstellern einer Distribution und den davon mehr oder weniger losgelösten Entwicklern der einzelnen Softwareprojekte finden immer wieder statt. So hat etwa auch das Owncloud-Team in der Vergangenheit Debian für seine recht konservative Update-Politik gerügt. Auch hier sind Sicherheitsbedenken der Auslöser gewesen.

In einem Kommentar zu der Diskussion um Xscreensaver weist der Sicherheitsexperte Matthew Garrett zusätzlich zu den technischen Schwierigkeiten auch auf die vor allem organisatorischen und zwischenmenschlichen Probleme hin. So werde die Qualität von Software durch Nutzer sehr oft mit den Upstream-Entwicklern in Verbindung gebracht, nicht aber mit der Distribution, wie es eigentlich der Fall sein sollte.

Anzeige

Dies ist auch der eigentliche Grund für das Vorhandensein des Warnhinweises in Xscreensaver. Eigenen Aussagen zufolge erhält Zawinski immer wieder Fehlerberichte von Anwendern zu längst veralteten Versionen, die noch durch verschiedene Distributionen verbreitet werden. Zawinski sieht sich dafür aber absolut nicht zuständig, was wenig kooperativ scheint.

Zwei Seiten einer Medaille

Dass sich Debian, der Lizenz folgend, zwar legal verhält, sich aber dennoch über den expliziten Willen von Entwicklern hinwegsetzt, wirkt letztlich ebenso wenig kooperativ. Garrett stellt fest, dass es freier Software überhaupt nicht nutze, wenn Distributionen die Upstream-Entwickler gegen sich aufbrächten.

"Reflexhafte Reaktionen auf bestimmte Ereignisse sind nicht hilfreich, jetzt ist aber wahrscheinlich ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, welchen Nutzen Debian den Upstream-Entwicklern bringt und wie dieser erhöht werden kann", heißt es weiter. Und falls dies nicht erreicht werde könne, schade dies Nutzern, Debian selbst sowie der Community.

Diese Einschätzung von Garrett könnte wohl ebenso gut mit umgekehrten Rollen gelten. Schließlich sind Nutzer auf ein entsprechendes Miteinander beider Seiten angewiesen. Im Falle des Linux-Kernels mit seinen vielen verschiedenen Zweigen für die Langzeitpflege ist dies eindrucksvoll umgesetzt. Darüber hinaus hat die KDE-Community Anfang März dieses Jahres damit begonnen, eine aktive Diskussion mit den verschiedene Distributionen zu suchen, um einen Austausch anzuregen und eine bessere Zusammenarbeit zu erreichen.

 Open Source: Xscreensaver-Entwickler kritisiert Update-Politik von Debian

eye home zur Startseite
felix.schwarz 17. Apr 2016

Ich kenne solche Szenarien durchaus: Meist wird die Software (z.B. eine Webplattform) in...

rocket_to_russia 16. Apr 2016

Du meinst z.b. Ubuntu? Bei denen ist - in der aktuellen LTS Version - xscreensaver von...

1ras 09. Apr 2016

Und die E-Mail Adresse erfahren diejenigen die ihn kontaktieren per nächtlicher...

1ras 09. Apr 2016

Und die Aufklärung kann er nicht genau an der Stelle betreiben an der die fehlgeleiteten...

mnementh 08. Apr 2016

Software wird erst nach langer Zeit in einem Stable-Release hinterlegt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Stuttgart
  2. T-Systems International GmbH, München
  3. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  4. Panasonic Industrial Devices Europe GmbH, Lüneburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 11,99€
  2. 19,99€ inkl. Versand
  3. (-54%) 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  2. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  3. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  4. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  5. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei

  6. 3DMark

    Overhead-Test ersetzt Mantle durch Vulkan

  7. Tastatur-App

    Nutzer ärgern sich über Verschlimmbesserungen bei Swiftkey

  8. Kurznachrichten

    Twitter erwägt Abomodell mit Zusatzfunktionen

  9. FTTH

    M-net-Glasfaserkunden nutzen 120 GByte pro Monat

  10. Smartphone

    Google behebt Bluetooth-Problem beim Pixel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

  1. Re: Endlich mal normale Leute

    Luu | 00:50

  2. Re: Denkt er er hätte eine Sonderposition?

    scmichael | 00:49

  3. Re: Schafft Deutschland jetzt for-profit...

    TenogradR5 | 00:44

  4. Re: Was will die Bundesnetzagentur denn machen?

    blauerninja | 00:43

  5. Spätestens jetzt...

    Psyc0Duck | 00:40


  1. 17:45

  2. 17:32

  3. 17:11

  4. 16:53

  5. 16:38

  6. 16:24

  7. 16:09

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel