• IT-Karriere:
  • Services:

Open Source: Videokonferenz-Software Jitsi Meet bekommt neue Funktionen

Die Open-Source-Lösung für Videokonferenzen Jitsi Meet lässt Teilnehmer unter anderem leichter verstummen.

Artikel veröffentlicht am ,
Videokonferenzen mit Jitsi Meet werden komfortabler.
Videokonferenzen mit Jitsi Meet werden komfortabler. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Die Macher der Videokonferenz-Software Jitsi Meet haben neue Funktionen für ihr Open-Source-Programm vorgestellt. Unter anderem wurde der Bildschirmspiegelungsmodus erweitert, zudem lassen sich Teilnehmer künftig leichter stummschalten.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen

Bisher konnten Nutzer von Jitsi Meet ihren Bildschirminhalt freigeben und den anderen Teilnehmern der Konferenz zeigen, allerdings dabei nur ihren Mikrofonton weitergeben. Der Ton der gespiegelten Bildschirminhalte wurde nicht weitergegeben, was das Jitsi-Team nun geändert hat. Künftig können Nutzer den anderen Teilnehmern beispielsweise Videos mit Ton zeigen.

Allerdings gibt es dabei Einschränkungen: Unter Windows lässt sich der komplette Systemton teilen, also beispielsweise auch die Audiosignale eines Videoplayers. Unter Linux und MacOS können Nutzer nur den Ton des gerade gezeigten Browser-Tabs weitergeben.

Einfacher für Ruhe sorgen

Eine weitere Neuerung betrifft die Stummschaltung von Konferenzteilnehmern. Bislang mussten alle Teilnehmer einzeln stummgeschaltet werden, was je nach Größe der Videokonferenz mitunter ein nerviges Unterfangen war. Künftig gibt es die Möglichkeit, einfach alle Nutzer außer sich selbst stummzuschalten. Das ist praktisch, um generelle Störgeräusche wie Tastaturtippen, Rascheln und anderes zu vermeiden.

Künftig können Nutzer von Jitsi Meet außerdem ihre Audio- und Videoeinstellungen schneller ändern. Bislang mussten sich Nutzer dazu durch eine Reihe von Menüs klicken, bis sie die jeweiligen Optionen erreicht hatten. Künftig gibt es in der Audio- und Videoschaltfläche jeweils ein Drop-Down-Menü, worüber die verschiedenen Geräte ausgewählt werden können. Viele anderen Videokonferenzprogramme ermöglichen dies bereits seit längerem.

Als Open-Source-Software ist Jitsi Meet eine Alternative zu kommerziellen Videokonferenzprogrammen. Nutzer können eine eigene Instanz aufsetzen, auf der die Software läuft.

Da die offizielle Instanz von Jitsi Meet zurzeit öfter überlastet ist, haben wir uns entschieden, temporär selbst eine öffentliche Instanz zu betreiben. Sie kann unter meet.golem.de abgerufen und von unseren Lesern für eigene Konferenzen genutzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€ (PS4 und Xbox One)
  2. (-83%) 9,99€
  3. 17,99€

homa 20. Apr 2020 / Themenstart

Gegen die Meldung: The following packages have been kept back: jicofo jitsi-meet jitsi...

ikhaya 18. Apr 2020 / Themenstart

Zumindest die Bandbreite kann man mit besseren Codecs eindeutig schonen. Welche Clients...

thymythos 16. Apr 2020 / Themenstart

Wir hatten am Sonntag einen Test mit unseren Familien gemacht: 43 User in 6 Konferenzen...

Theoretiker 15. Apr 2020 / Themenstart

Das Samsung 300E hatte das in der Handballenablage. »Samsung typisch verbirgt sich das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

NXNSAttack: Effizienter Angriff auf Nameserver
NXNSAttack
Effizienter Angriff auf Nameserver

Eine neue Form von Denial-of-Service-Angriff nutzt die DNS-Architektur, um mit wenig Aufwand viel Serverlast und Traffic zu erzeugen.
Von Hanno Böck

  1. Microsoft Vorschau auf DNS over HTTPS in Windows verfügbar
  2. DNS Kanadische Internet Registry führt DNS-Dienst mit DoH ein
  3. Iana Defekter Tresor verzögert DNSSEC-Root-Key-Zeremonie

    •  /