Open Source: Tesla will Sicherheitssoftware freigeben

Elon Musk ist überzeugt, dass Teslas Fahrzeugsicherheitssoftware die beste Lösung gegen Hackerangriffe auf Autos ist. Er plant, sie kostenlos für andere Autohersteller anzubieten und als Open Source zu veröffentlichen. Gleichzeitig sollen Hacker bei ihren Teslas die Garantie nicht mehr verlieren.

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Tesla will seine Autosicherheitssoftware anderen Herstellern öffnen.
Tesla will seine Autosicherheitssoftware anderen Herstellern öffnen. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Mit dem zunehmenden Aufkommen an selbstfahrenden beziehungsweise stärker vernetzten Fahrzeugen steigt das Risiko, dass diese Fahrzeuge gehackt werden. Elon Musk hatte in der Vergangenheit Bedenken geäußert, dass Hacker Zugang zum Tesla-System erhalten. Oberste Priorität sei es deshalb, flottenweite Hacks zu verhindern.

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Nach der Defcon-Hacking-Konferenz twitterte Musk nun, dass Tesla plane, seine Sicherheitssoftware kostenlos für andere Autohersteller zu öffnen: "Tesla hat ein gutes Verhältnis zu Hackern und Sicherheitsforschern, die regelmäßig über einige Schwachstellen berichtet haben, die Tesla durch Software-Updates schnell beheben konnte." Was das im Einzelnen bedeutetet und unter welcher Lizenz die Software veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt.

2016 haben chinesischen Entwickler des Keen Security Lab bei Tencent es geschafft, das Tesla Model S über einen WLAN-Hotspot aus der Ferne zu hacken. Die Hacker berichteten Tesla über die Schwachstelle, bevor sie an die Öffentlichkeit gingen. Der Autohersteller schob ein Update nach und führte eine kryptografische Validierung von Firmware-Updates ein.

US-Juristin Amit Elazari Bar On teilte zudem mit, dass Tesla bei seinem Bug-Bounty-Programm Änderungen seiner Teilnahmebedingungen vorgenommen habe. So bekämen Hacker, die ihre Fahrzeuge bei der Suche nach Sicherheitslücken beschädigt hätten, , weiterhin Garantieleistungen und ihre Fahrzeuge von Tesla repariert. Das ist mittlerweile auch auf der Produktsicherheitswebsite nachzulesen.

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Zudem hat Tesla dort ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sicherheitsforscher nicht wegen des Computer Fraud and Abuse Act (CFAA) und des Copyright-Gesetzes DMCA verfolgt würden.

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