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Open-Source-Tablet: Vorschau auf Addon-App des Vivaldi-Tablets alias Spark

Eine erste Vorschau zeigt die Addon-App des Vivaldi-Tablets . Darüber lassen sich Anwendungen, E-Books oder auch Artwork beziehen. Zudem wird der Arbeitsspeicher des Tablets auf 1 GByte erhöht.
/ Sebastian Grüner
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Vorschau auf die Addon-App des Vivaldi (Bild: Aaron Seigo)
Vorschau auf die Addon-App des Vivaldi Bild: Aaron Seigo

Der KDE-Entwickler Aaron Seigo zeigt in einem Screencast die Funktionsweise der Addon-Anwendung des Vivaldi-Tablets, vormals Spark . Über die Anwendung erhalten Nutzer mit einem Account Zugriff auf zusätzliche Anwendungen, E-Books oder auch Artwork.

Vivaldi-Tablet App-Store
Vivaldi-Tablet App-Store (07:08)

Neben kostenfreien Inhalten, etwa den gemeinfreien literarischen Werken des Project Gutenberg(öffnet im neuen Fenster) , sollen Besitzer des Vivaldi auch kostenpflichtige Inhalte erwerben können. Dazu dient ein Punktesystem. Käufer des Vivaldi erhalten anfangs Punkte, mit denen sie Applikationen erwerben können. Je mehr Punkte ein Entwickler durch den Erwerb seiner Anwendung erhält, desto höher ist seine Ausschüttung. Vivaldi-Benutzer können später weitere Punkte erwerben. In der derzeitigen Version ist dies über einen Dialog in den Account-Einstellungen möglich.

In seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) schreibt Seigo, die Entwicklung der Anwendung sei sehr weit vorangeschritten und das Programm werde mit den Vivaldi-Tablets ausgeliefert. Zusätzlich zur Möglichkeit, Inhalte zu beziehen, soll es mit der Addon-App auch möglich sein, eigene Werke anderen zur Verfügung zu stellen beziehungsweise zum Kauf anzubieten. Seigo werde dies in einem weiteren Screencast demnächst zeigen.

Vivaldi mit 1 GByte RAM

Neben einer Vorschau auf die Addon-App gibt Seigo auch Details zur Verfügbarkeit(öffnet im neuen Fenster) des Tablets. Nachdem die Auslieferung an die Vorbesteller bereits verschoben werden musste , ist das Team um Seigo nun kurz davor, die Geräte vom Hersteller zu beziehen.

Bei der Hardware handelt es sich um das C71(öffnet im neuen Fenster) des chinesischen Herstellers Zenithink. Das Unternehmen hat die verbauten Teile leicht überarbeitet, weshalb statt der bisher angekündigten 512 MByte Nutzern nun 1 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Als Prozessor ist der Amlogic 8726-M verbaut, eine CPU auf Basis des ARM Cortex A9 mit 1 GHz Taktfrequenz.

Das 7-Zoll-Display verfügt über eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln und einen kapazitiven Touchscreen. Zudem ist eine Kamera mit 1,3 Megapixeln eingebaut. WLAN unterstützt das Gerät nur nach IEEE 802.11b/g.

Der Preis des Vivaldi-Tablets soll bei rund 200 Euro liegen.


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