• IT-Karriere:
  • Services:

Open-Source-Tablet: Auslieferung von Vivaldi verzögert sich

Die Auslieferung des Vivaldi-Tablets - ehemals Spark - verzögert sich um mindestens einen Monat auf Mitte Juni 2012. Projektinitiator Aaron Seigo will die Zeit für Verbesserungen nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Spark alias Zenithink C71
Spark alias Zenithink C71 (Bild: Aaron Seigo)

Eigentlich hätte das Vivaldi-Tablet mit der KDE-basierten Plasma-Active-Oberfläche Mitte Mai 2012 ausgeliefert werden sollen. Jetzt gab Aaron Seigo in seinem Blog bekannt, dass sich der Termin um mindestens einen Monat verschieben wird. Grund sei eine nicht näher benannte Verzögerung in der Zulieferkette. Er werde die Zeit nutzen, um das KDE-basierte Betriebssystem Plasma Active Mer OS noch zu verbessern, schreibt Seigo. Beispielsweise werden die Aktivitäten verschlüsselt und mit einem Passwort geschützt.

  • Zenithink C71
  • Spark
Spark
Stellenmarkt
  1. INSYS MICROELECTRONICS GmbH, Regensburg
  2. ivv GmbH, Hannover

Die Entwicklung von Plasma Active Mer schreite auch dank der Community voran, schreibt Seigo. Inzwischen wurde der Networkmanager portiert und werde dort eingesetzt, wo es sinnvoll erscheint. Bislang nutzt Vivaldi das Paket Conman aus dem ehemaligen Meego-Projekt. Zugleich wurde der Personal Information Manager (PIM) weiter verbessert. Images und der Sourcecode für Vivaldi sind inzwischen auf den Wikiseiten des Mer-Projekts verlinkt, für diejenigen, die sich an dem Projekt beteiligen wollen.

Mit den aktuellen Images könne er bis zu sieben Stunden Akkulaufzeit erreichen, berichtet Seigo.

App-Verkauf per Punktesystem

Auch die Arbeit an der Addon-Applikation komme gut voran. Darüber werden künftig Anwendungen für das Vivaldi-Tablet verteilt. App-Entwickler werden an den Einnahmen mit dem Vivaldi-Tablet beteiligt. Dafür wird ein Punktesystem eingeführt. Käufer des Vivaldi erhalten Punkte, mit denen sie Applikationen erwerben können. Je mehr Punkte ein Entwickler durch den Erwerb seiner Anwendung erhält, desto höher seine Ausschüttung. Vivaldi-Benutzer können später weitere Punkte erwerben. Nebenbei wird es auch kostenlose Inhalte geben, etwa durch den Zugriff auf das Projekt Gutenberg, das gemeinfreie literarische Werke im Netz anbietet.

Erst kürzlich musste der Name des Open-Source-Tablets aus namensrechtlichen Gründen von Spark in Vivaldi umbenannt werden. Weitere Details dazu sind nicht bekannt.

Hardware von Zenithink

Bei dem von Aaron Seigo angekündigten Open-Source-Tablet Spark handelt es sich um das C71 vom chinesischen Hersteller Zenithink.

Als Prozessor befindet sich im Spark und C71 der Amlogic 8726-M. Das ist eine CPU auf Basis des ARM Cortex A9 mit 1 GHz Taktfrequenz, der 512 MByte Speicher zur Seite stehen. Das verbaute 7-Zoll-Display verfügt über eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln und einen kapazitiven Touchscreen. Zudem ist eine Kamera mit 1,3 Megapixeln eingebaut. WLAN unterstützt das Gerät nur nach IEEE 802.11b/g.

Wer Apps für das Spark entwickeln will, macht dies am besten mit Qt Quick. Zudem werden auf dem Gerät die KDE-Bibliotheken vorinstalliert, einschließlich des Plasma-Frameworks. Dennoch sollen auch Nicht-Qt-Apps auf dem Spark laufen, beispielsweise Battle for Wesnoth.

Der Preis des Vivaldi-Tablets soll bei rund 200 Euro liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Anonymer Nutzer 03. Apr 2012

also ich machs nicht auf die ppi xxx fest. Mein Handy hat um die ~285, und sieht schon...

Thaodan 03. Apr 2012

Kla Open Source Entwickler leben ja von Luft und Liebe.


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /