Open Source: Suse will an die Börse

Noch in diesem Quartal will der Nürnberger Anbieter von Open-Source-Software an die Frankfurter Börse.

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Chamäleon schleicht sich an die Börsen-Töpfe.
Chamäleon schleicht sich an die Börsen-Töpfe. (Bild: Stuart Mckiggan/CC-BY 2.0)

Nachdem es schon seit einiger Zeit Berichte über einen anstehenden Börsengang von Suse gab, will das Nürnberger Softwarehaus nun bis spätestens Ende Juni das Initial Public Offering (IPO) wagen. 420 Millionen Euro will das Unternehmen dabei einnehmen. Auch Anteile von EQT sollen abgegeben werden, der schwedische Finanzinvestor soll den Planungen zufolge allerdings größter Aktionär bleiben.

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Damit strebt Suse eine Gesamtbewertung von fünf bis acht Milliarden Euro an. EQT hatte das Unternehmen 2018 für 2,5 Milliarden Euro gekauft. Hauptgeschäft von Suse sind die Linux-Betriebssysteme, Container-Management und Edge-Software.

Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt nach oben, nach eigenen Angaben ist Suse in den vergangenen 16 Quartalen in Folge gewachsen. Melissa Di Donato, seit zwei Jahren Suse-CEO, bezeichnete den Börsengang als "Beginn eines neuen Kapitels".

Erst im Dezember 2020 hatte Suse das US-Unternehmen Rancher Labs übernommen und damit seine Expertise rund um Kubernetes stark erweitert. Mit dem Geld aus dem Börsengang sollen aber vor allem die Schulden des Unternehmens reduziert werden. "Der geplante Börsengang gibt uns die strategische und finanzielle Flexibilität, mit der wir unsere langfristige Unabhängigkeit sichern können", teilte Di Donato mit.

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Interessanterweise hat der größte Konkurrent von Suse die umgekehrte Entwicklung hinter sich. 2018 wurde Redhat von IBM für einen Wert von 34 Milliarden US-Dollar übernommen und vom neuen Eigentümer nach 20 Jahren von der Börse genommen.

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Bei Suse heißt es, den Börsengang bis spätestens zum Ende des zweiten Quartals erledigt haben zu wollen, in der Praxis dürfte es aber deutlich schneller gehen. Normalerweise stehen zwischen einer offiziellen Ankündigung und dem IPO maximal vier Wochen.

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