Abo
  • IT-Karriere:

Open Source Support: Mozilla finanziert schnellen Python-Interpreter PyPy

Als Teil seines Open-Source-Unterstützungsprogramms finanziert Mozilla den schnellen Python-Interpreter PyPy mit 200.000 US-Dollar. Mozilla nutzt Pypy für seine eigene Infrastruktur.

Artikel veröffentlicht am ,
Da beißt sich die Schlange in den Schwanz.
Da beißt sich die Schlange in den Schwanz. (Bild: Pypy.org)

Im Herbst vergangenen Jahres hat der Firefox-Hersteller Mozilla ein Unterstützungsprogramm für Open Source aufgelegt. Damit werden Projekte finanziert die ähnliche Ziele verfolgen wie Mozilla selbst. Ebenso gibt es einen Security-Fonds und finanzielle Hilfe für Projekte, die Mozilla in seiner Infrastruktur einsetzt. Dank letzterer erhält das vergleichsweise kleine Projekt Pypy 200.000 US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München

Bei Pypy handelt sich um einen in Python selbst geschriebenen Python-Interpreter und Jit-Compiler, der oft wesentlich schneller ist als die in C geschriebene Referenzimplementierung von Python und zusätzlich dazu bei besonders großen Anwendungen teils auch weniger Speicher benötigt als CPython. Eigenen Angaben zufolge setzt Mozilla Pypy für seinen Web-Push-Dienst ein.

Für die verschiedenen Teile des Unterstützungsprogramms, das offiziell Mozilla Open Source Support (MOSS) heißt, stellt das Unternehmen im ersten Jahr rund 3,5 Millionen US-Dollar zu Verfügung, die offenbar noch nicht vollständig abgerufen worden sind. So heißt es in der Ankündigung, dass noch Bewerbungen für alle drei Bereiche von MOSS eingereicht werden können.

Neben Pypy finanziert Mozilla auch Django und Mercurial als Infrastruktur-Projekte. Darüber hinaus ist ein Teil des Geldes in Security-Audits von PCRE, Libjpeg-turbo sowie Phpmyadmin gesteckt worden. Die dabei aufgefundenen Sicherheitslücken sind ebenso behoben worden. Als ideell nahestehenden Organisation spendet Mozilla über das MOSS-Programm unter anderem an Tor, Tails, oder auch den auf HTTP/2 ausgelegten Webserver Caddy, der standardmäßig die Let's Encrypt für HTTPS nutzt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 480 GB für 41,90€ statt 50,10€ im Vergleich, Fractal Design Define R6 USB...
  2. (heute u. a. mit Serienboxen)
  3. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  4. (u. a. Hell Let Loose für 15,99€, Hitman 2 für 15,49€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€)

bstea 06. Aug 2016

Und die Ziele sind ja auch vollkommen verschieden.

timistcool 05. Aug 2016

Sehr gutes ;)

pythoneer 05. Aug 2016

Python ist cool :)


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. ADAC Privaten Tiefgaragen fehlen Lademöglichkeiten
  2. Solaris Mailand schafft 250 Elektrobusse an
  3. BYD und Alexander Dennis London bekommt erste Elektro-Doppeldecker

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Versicherung Fahrer von teuren Elektroautos häufig in Unfälle verwickelt
  3. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter

LoL: Was ein E-Sport-Trainer können muss
LoL
Was ein E-Sport-Trainer können muss

Danusch Fischer und sein Team trennen teils Hunderte Kilometer. Aus dem Homeoffice in Berlin-Wedding trainiert der 23 Jahre alte League-of-Legends-Coach des Clans BIG seine fünf Spieler aus Deutschland, Finnland, Griechenland und Tschechien - nachmittags nach Schulschluss.
Von Nadine Emmerich

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

    •  /