Open Source Support: Mozilla finanziert schnellen Python-Interpreter PyPy

Als Teil seines Open-Source-Unterstützungsprogramms finanziert Mozilla den schnellen Python-Interpreter PyPy mit 200.000 US-Dollar. Mozilla nutzt Pypy für seine eigene Infrastruktur.

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Da beißt sich die Schlange in den Schwanz.
Da beißt sich die Schlange in den Schwanz. (Bild: Pypy.org)

Im Herbst vergangenen Jahres hat der Firefox-Hersteller Mozilla ein Unterstützungsprogramm für Open Source aufgelegt. Damit werden Projekte finanziert die ähnliche Ziele verfolgen wie Mozilla selbst. Ebenso gibt es einen Security-Fonds und finanzielle Hilfe für Projekte, die Mozilla in seiner Infrastruktur einsetzt. Dank letzterer erhält das vergleichsweise kleine Projekt Pypy 200.000 US-Dollar.

Bei Pypy handelt sich um einen in Python selbst geschriebenen Python-Interpreter und Jit-Compiler, der oft wesentlich schneller ist als die in C geschriebene Referenzimplementierung von Python und zusätzlich dazu bei besonders großen Anwendungen teils auch weniger Speicher benötigt als CPython. Eigenen Angaben zufolge setzt Mozilla Pypy für seinen Web-Push-Dienst ein.

Für die verschiedenen Teile des Unterstützungsprogramms, das offiziell Mozilla Open Source Support (MOSS) heißt, stellt das Unternehmen im ersten Jahr rund 3,5 Millionen US-Dollar zu Verfügung, die offenbar noch nicht vollständig abgerufen worden sind. So heißt es in der Ankündigung, dass noch Bewerbungen für alle drei Bereiche von MOSS eingereicht werden können.

Neben Pypy finanziert Mozilla auch Django und Mercurial als Infrastruktur-Projekte. Darüber hinaus ist ein Teil des Geldes in Security-Audits von PCRE, Libjpeg-turbo sowie Phpmyadmin gesteckt worden. Die dabei aufgefundenen Sicherheitslücken sind ebenso behoben worden. Als ideell nahestehenden Organisation spendet Mozilla über das MOSS-Programm unter anderem an Tor, Tails, oder auch den auf HTTP/2 ausgelegten Webserver Caddy, der standardmäßig die Let's Encrypt für HTTPS nutzt.

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