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Open-Source-Sprachassistent Mycroft:
Basteln mit Thorsten statt Alexa

Das US-Unternehmen Mycroft AI arbeitet an einem Open-Source -Sprachassistenten. Die Alexa-Alternative ist etwas für lange Winterabende.
/ Thorsten Müller
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Mycroft Holmes (hier: Mark Gatiss) gab den Namen für einen Computer, nach dem der Sprachassistent Mycroft benannt ist. (Bild: Anthony Harvey/Getty Images)
Mycroft Holmes (hier: Mark Gatiss) gab den Namen für einen Computer, nach dem der Sprachassistent Mycroft benannt ist. Bild: Anthony Harvey/Getty Images

"Alexa ..." schallt es häufig in vielen Haushalten. Die weltweite Erfolgsgeschichte dieser Sprachassistenten in smarten Lautsprechern dürfte niemandem entgangen sein. Gerade in Bezug auf die Sprachverarbeitung (Spracherkennung und Sprachausgabe) basieren diese Geräte auf Cloud-Diensten der großen Technologieanbieter und müssen daher konstant mit dem Internet verbunden sein.

Was bedeutet das? Die Spracherkennung, also das Umwandeln der gesprochenen Benutzeranweisung in Text, wird nicht lokal auf dem Gerät durchgeführt, sondern auf Cloud-Systemen der entsprechenden Anbieter. Gleiches gilt für die Ausgabe eines Ergebnisses als gesprochener Text, die sogenannte Sprachsynthese. Die Übertragung und Verarbeitung der eigenen Stimme bringt natürlich Datenschutzbedenken hervor - obgleich Amazon und Google ohnehin mehr über uns wissen als wir selbst .

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