Open Source: Sovereign Tech Fund investiert in FreeBSD

Die FreeBSD-Foundation hat bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) , dass der Sovereign Tech Fund (STF)(öffnet im neuen Fenster) , das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zur Unterstützung von Open-Source-Software, das Projekt mit 686.400 Euro unterstützen wird. Das Geld soll in die Modernisierung der Infrastruktur des Open-Source-Betriebssystems FreeBSD investieren.
Bei der Modernisierung stehen fünf Schlüsselziele im Fokus. So sollen Werkzeuge und Prozesse für die Builds verbessert, die CI/CD-Automatisierung vorangetrieben, technische Schulden reduziert werden. Auch die Werkzeuge zur Erfassung der Software Bill of Materials (Software-Stücklisten) sollen verbessert werden, um die Transparenz zu erhöhen und Sicherheitsmechanismen aktualisiert und erweitert werden, um den zunehmenden regulatorischen Anforderungen besser zu entsprechen.
FreeBSD ist eine tragende Säule der digitalen Welt
Der STF unterstützt strategisch wichtige digitale Infrastrukturen. Fiona Krakenbürger, Mitbegründerin des STF, betonte die Bedeutung dieser Investition: "Diese Modernisierung wird nicht nur FreeBSD selbst voranbringen, sondern auch positive Auswirkungen auf den globalen öffentlichen und kommerziellen Sektor haben. FreeBSD ist eine tragende Säule der digitalen Welt, und durch diese Investition tragen wir dazu bei, seine Sicherheit und Effizienz zu erhöhen."
Die FreeBSD Foundation will den kommenden Monaten eng mit der Community zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Transparente Kommunikation und die Einbindung von Feedback aus der Gemeinschaft sind dabei laut der Foundation zentrale Bestandteile der Strategie und man würde sich bei FreeBSD auch über weitere interessierte Entwickler und Unternehmen freuen, die sich an der Weiterentwicklung von FreeBSD beteiligen möchten.



