Open-Source-Office: Libreoffice soll kollaboratives Arbeiten ermöglichen
Die Non-Profit-Organisation The Document Foundation hat in einem Strategiepapier(öffnet im neuen Fenster) die künftige Entwicklung von Libreoffice dargestellt. Durch eine Reihe unabhängiger Initiativen soll das Office-Paket in den Bereichen Web, Mobile und Cloud neu belebt und damit die technische Gleichwertigkeit mit kommerziellen Marktführern erreicht werden.
Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Aufteilung der Entwicklungsarbeit in verschiedene Bereiche. Indem die Arbeit an den Desktop-, Web- und Mobile-Versionen von Libreoffice aufgeteilt wird, sollen sowohl der Entwicklungsaufwand als auch langfristige Wartungskosten gesenkt werden.
Zu den Hauptzielen gehören die Entwicklung einer neuen Benutzeroberfläche, die für Web- und Touch-Geräte optimiert ist und an verschiedene Fenstergrößen angepasst werden kann. Mittels Qt for Webassembly soll Libreoffice im Browser auch ohne ressourcenintensive Serverkomponenten lauffähig gemacht werden und die künftigen Android- sowie iOS-Versionen sollen direkt auf den Desktop-Versionen basieren.
An konkreten Umsetzungsplänen wird gearbeitet
Zudem sollen ein einfach zu hostender, hauseigener Server für die Dateiverwaltung und den Fernzugriff eingerichtet sowie eine Client-Architektur umgesetzt werden, mit der die Zusammenarbeit an Dokumenten in Echtzeit möglich ist.
Für jede der genannten Initiativen sollen nun konkrete Umsetzungspläne ausgearbeitet werden. Wann diese fertig sind und wann die Arbeiten an Libreoffice beginnen können, ist noch nicht bekannt. Im Februar 2026 gab The Document Foundation bekannt, dass die Web-Suite Libreoffice Online wiederbelebt und ausgebaut werden soll.
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