Abo
  • IT-Karriere:

Open Source: NayuOS für Chromebooks verzichtet auf Google-Anbindung

Das Open-Source-Unternehmen Nexedi hat mit NayuOS einen Fork von Chromium OS entwickelt, der Wert auf Erweiterbarkeit, Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre legt.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Nexus Chromebook
Nexus Chromebook (Bild: Flickr/CC-By-SA 2.0)

NayuOS wird von dem französischen Open-Source-Unternehmen Nexedi entwickelt. Dessen Entwickler arbeiten hauptsächlich mit Chromebooks. In der Vergangenheit nutzten sie hierfür den anonymen Gast-Modus des vorinstallierten Betriebssystems Chrome OS, um die Sicherheit nicht durch die im angemeldeten Modus obligatorische Synchronisierung zu gefährden und keine Daten auf Google-Server auszulagern.

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Um mehr Freiheit bei der Konfiguration des Systems zu haben, begannen die Entwickler, die Open-Source-Variante Chromium OS an ihre Bedürfnisse anzupassen. Dabei wird weiterhin der Gast-Modus benutzt und Wert darauf gelegt, das System um benötigte Funktionalität zu erweitern. So sollen die Sicherheitsvorkehrungen der Vorlage, wie die Einbindung der Rootpartition als nur lesbar oder die Prozess-Isolierung in Sandboxes, nicht geschwächt werden. Jetzt ist das Ergebnis, das weitestgehend den Anforderungen der Nexedi-Entwickler entspricht, unter dem Namen NayuOS der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

NayuOS, das hauptsächlich an die Bedürfnisse von Entwicklern angepasst wurde, erhielt für den Entwickler-Modus einige Werkzeuge, die Google nicht anbietet, unter anderem Python 2, SSH und Tcdump. Im normalen Modus bietet NayuOS nicht viel mehr als einen Browser.

Mehr Freiheit mit NayuOS

Die Entwickler betonen den für sie wichtigen Freiheitsaspekt. So starten die Chromebooks ohne proprietäres Bios, meist mit Coreboot. NayuOS unterliegt der GPL und wird mit der freien Software SlapOS gebaut, sodass jeder es nachbauen kann. Je nach Sichtweise der potenziellen Anwender könnte es als Nachteil empfunden werden, dass eventuell benötigte Apps nicht aus dem Google Web Store bezogen werden können, da die Anbindung an Google fehlt.

NayuOS hält auf seiner Projektseite derzeit für acht gängige Chromebooks Images zum Download bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,19€
  2. (-75%) 14,99€
  3. 26,99€
  4. 1,19€

Azona 03. Feb 2016

Es gibt auch Anleitungen um Ubuntu am Chromebook zu installierten


Folgen Sie uns
       


Asus Prime Utopia angesehen

Asus zeigt auf der Computex 2019 eine Ideenstudie für ein neues High-End-Mainboard.

Asus Prime Utopia angesehen Video aufrufen
Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

Filmkritik Apollo 11: Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise
Filmkritik Apollo 11
Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

50 Jahre nach Apollo 11 können Kinozuschauer das historische Ereignis noch einmal miterleben, als wären sie live dabei - in Mission Control, im Kennedy Space Center, sogar auf der Mondoberfläche. Möglich machen das nicht etwa moderne Computereffekte, sondern kistenweise wiederentdeckte Filmrollen.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Aufbruch zum Mond Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

    •  /